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STOCKHOLM (awp international) Der skandinavische Telekomkonzern TeliaSonera hat im zweiten Quartal dank seiner Sparanstrengungen den Gewinn wie erwartet gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne Sondereffekte habe um 1,9% auf 9,214 Mrd Schwedische Kronen (969 Mio Euro) zugelegt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Umsatz ging um 1,7 Prozent auf 26,964 Mrd Kronen zurück, auf vergleichbarer Basis - bereinigt um Währungseffekte und Übernahmen - ergab sich aber ein Anstieg von 3,3%.
Auf das Gesamtjahr gesehen rechnet TeliaSonera-Chef Lars Nyberg, Währungseffekte und Übernahmen herausgerechnet, nun mit einem ähnlichen Umsatzanstieg wie in der ersten Jahreshälfte. Zuvor hatte er sich vorsichtiger geäussert. Nyberg will 14 bis 15% der Erlöse in diesem Jahr investieren. Nach dem erfolgreichen Start ins Jahr will TeliaSonera im zweiten Quartal mehr ausgegeben als ursprünglich geplant. In Schweden soll mehr Geld in den Glasfaserausbau gesteckt werden, sobald von der Regulierungsseite her Klarheit herrscht.
Unterm Strich steigerte TeliaSonera seinen Gewinn auf 5,238 Milliarden Kronen (Vorjahr: 4,5 Mrd Kronen). Die Kosten gingen um sieben Prozent auf 8 Milliarden Kronen zurück.
TeliaSonera versucht Umsatzrückgänge und Auswirkungen der Wirtschaftskrise durch ein Sparprogramm aufzufangen. Vor allem im Baltikum waren im vergangenen Jahr Umsätze weggebrochen. Dort zeigten sich nun den Angaben zufolge in Estland trotz eines erneuten zweistelligen Umsatzrückgangs erste Zeichen einer Erholung. Zweistellige Zuwächse verzeichnete TeliaSonera erneut in den zentralasiatischen Staaten, wo die Skandinavier unter anderem in Kasachstan, Georgien unterwegs sind. Dort will Nyberg im zweiten Quartal besonders investieren. Auch die Beteiligungen in Russland und der Türkei zahlten sich aus.
Auf dem Heimatmarkt profitierte das Unternehmen vor allem vom starken Wachstum bei mobilen Datendiensten und Breitbanddiensten. Das Unternehmen hat als erster Telekomkonzern in Europa den Mobilfunkstandard der nächsten Generation Long Term Evolution (4G) eingeführt, der deutlich höhere Übertragungsraten verspricht als herkömmliche Mobilfunkstandards./ang/nl/tw

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