Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

JERUSALEM (awp international) - Der israelische Generikahersteller Teva Pharmaceutical will für 6,8 Millarden US-Dollar (4,6 Milliarden Euro) das US-Biotechnologie-Unternehmen Cephalon kaufen. Die Übernahme soll bis zum dritten Quartal diesen Jahres abgeschlossen sein, teilten die Unternehmen am Montag in einer Erklärung mit. Teva übertraf damit die Offerte von Valeant Pharmaceuticals - der kanadischen Arzneimittelhersteller hatte nur 5,7 Milliarden Dollar geboten. Die Israelis bezahlten nach eigenen Angaben 81,5 Dollar pro Cephalon Aktie. Das sind 12 Prozent mehr als die Kanadier mit 73 Dollar pro Aktie bereit waren zu zahlen. Angesichts der Nachricht legte die Teva-Aktie vor Handelsbeginn 5,5 Prozent zu. Die Papiere von Valeant hingegen verloren vorbörslich 7,5 Prozent.
Nach der Übernahme verfügt Teva über 20 Marken mit einem Umsatzvolumen von rund 7 Milliarden US-Dollar. In der gemeinsamen Produkt-Pipeline befinden sich zudem mehr als 30 Neuentwicklungen. Mit den Schmerz-, Schlaf- und Krebsmedikamenten, die Cephalon mit in die Verbindung bringt, reduziert Teva seine Abhängigkeit von dem absatzstarken Copaxone, einem Medikament zur Behandlung von Multipler Skelrose. Vergangenes Jahr hatte Teva bereits Ratiopharm übernommen und dominiert den europäischen Markt für Generika. Mit der Übernahme will Teva nun seinen Umsatz mit Markenprodukten bis 2015 verdoppeln. Im vergangen Jahr lag dieser bei 4,6 Milliarden Dollar. Der israelische Konzern will die Akquisition mit Hilfe von Barguthaben, Kreditlinien und über den öffentlichen Schuldenmarkt finanzieren./hoslj/tw

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???