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LONDON/OBERURSEL (awp international) - Europas zweitgrösster Tourismuskonzern Thomas Cook ist wegen der Flugausfälle nach dem Vulkanausbruch in Island in die roten Zahlen gerutscht. Zugleich dämpfte der Konzern die Markterwartungen für das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2009/2010. Der deutsche Markt mit Marken wie Neckermann und Condor schlägt sich dabei noch recht wacker: Für diesen Sommer wurden rund drei Prozent mehr Reisen verkauft, allerdings waren die Preise auch rund drei Prozent niedriger.
Im dritten Quartal des bis Ende September laufenden Geschäftsjahres 2009/2010 wurden 116,6 Millionen Pfund (rund 140 Millionen Euro) Verlust eingefahren, wie das Unternehmen am Mittwoch in London mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Gewinn vor Steuern von 2,9 Millionen Pfund ausgewiesen worden. Der Umsatz sank wegen der Aschewolke und des gekürzten Angebots im Winter um neun Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Pfund.
Für die ersten drei Geschäftsquartale zusammen hat sich nun ein Verlust von knapp 370 Millionen Pfund aufgehäuft nach rund 306 Millionen Pfund Verlust im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ging zugleich von 5,9 Milliarden auf 5,5 Milliarden Pfund zurück. Traditionell ist im Tourismusgeschäft erst das vierte Quartal des Geschäftsjahres mit den Ferienmonaten Juli und August besonders erfolgreich.
Vorstandschef Manny Fontenla-Novoa dämpfte unter anderem wegen des schwachen Geschäfts in Grossbritannien die Erwartungen der Aktionäre. Das operative Ergebnis für das Gesamtjahr werde auch ohne die Auswirkungen der Vulkanasche am unteren Ende der Markterwartungen liegen. Dies würde rund 400 Millionen Pfund bedeuten. Die finanziellen Folgen der tagelangen Flugausfälle in fast ganz Europa bezifferte das Unternehmen auf 81,9 Millionen Euro.
Zuletzt hatte Thomas Cook die Übernahme des Türkeispezialisten Öger Tours bekanntgegeben. Expansionspläne bestehen weiterhin im strategisch bedeutenden russischen Markt./rgo/DP/fn

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