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LONDON (awp international) - Der Reiseveranstalter Thomas Cook ist wegen der Flugausfälle nach dem Vulkanausbruch in Island im dritten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. Zudem machen dem Unternehmen (Neckermann Reisen, Bucher Last Minute) das schwächelnde Grossbritannien-Geschäft und der Wechselkurs von Euro zum Pfund zu schaffen. Thomas-Cook-Chef Manny Fontenla-Novoa dämpfte deshalb bei der Vorlage des Zwischenberichts am Mittwoch die Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr (bis Ende September). Der operative Gewinn vor Sondereffekten - die Folgen der Aschewolke ausgeklammert - werde voraussichtlich am unteren Ende der Analystenerwartungen liegen.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz wächst zwar die Reiselust: Die Sommerbuchungen liegen derzeit drei Prozent über den Vorjahreswerten. Allerdings buchen die Menschen vermehrt billigere Reisen, sodass die Durchschnittspreise um drei Prozent niedriger ausfallen.
In den Monaten April bis Juni sank der Umsatz bei Thomas Cook wegen der Aschewolke und des gekürzten Winterangebots um neun Prozent auf knapp 2,2 Milliarden britische Pfund (2,6 Mrd Euro). Den Schaden durch die Aschewolke bezifferte das Management auf rund 82 Millionen Pfund, etwas höher als zuvor angekündigt. Im operativen Geschäft rutschte das Unternehmen mit einem Minus von 64 Millionen Pfund in die Verlustzone, nachdem hier ein Jahr zuvor noch ein Gewinn von 20 Millionen Pfund gestanden hatte. Der Vorsteuerverlust betrug im Quartal rund 117 Millionen Pfund. Für die ersten neun Monate weist Thomas Cook einen Verlust vor Steuern von 369 Millionen Pfund aus und steckt damit 20 Prozent tiefer in den roten Zahlen als ein Jahr zuvor./stw/dct/tw

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