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Transocean/Bohrinseluntergang im Golf von Mexiko kostet BP bisher 350 Mio USD

Dieser Inhalt wurde am 10. Mai 2010 - 13:05 publiziert

LONDON (awp international) - Der britische Mineralölkonzern BP hat zur Schadensbewältigung in Folge des Untergangs der Bohrinsel "Deepwater Horizon" der an der SIX Swiss Exchange kotierten Transocean Ltd im Golf von Mexiko bisher 350 Mio USD ausgegeben. Darin enthalten seien unter anderem Kosten für die Eindämmung des Öls, für Entlastungsbohrungen und die Unterstützung der US-Bundesstaaten an der Küste, gab das Unternehmen am Montag in einer Pressemeldung bekannt.
Am Sonntag war der Versuch gescheitert, das Öl mit einer riesigen Stahlkuppel aufzufangen und abzusaugen. Wegen der niedrigen Temperaturen auf dem Meeresgrund haben sich dabei Kristalle aus Öl und Wasser gebildet, die die Öffnung verstopften und das Absaugen verhinderten. Nun prüft BP den Angaben von Montag zufolge die Möglichkeit, eine zusätzliche Kuppel über die erste zu stülpen, um die Kristallbildung so zu verhindern. Ausserdem hätten weitere Arbeiten am Bohrlochschieber die Option eröffnet, eine direkte Schliessung des Lecks am Meeresboden zu versuchen. Parallel dazu liefen die Arbeiten zur Eindämmung des Ölteppichs weiter./hosvdp/sk/wiz

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