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Trotz kurzfristigem Anstieg der Arbeitslosigkeit gute Aussichten

In der Westschweiz ist der Anteil der erwerbslosen Personen weiterhin am höchsten.

(swissinfo.ch)

Zu Beginn des neuen Jahres waren in der Schweiz rund 72'000 Personen erwerbslos. Die Arbeitslosen-Quote stieg aus saisonalen Gründen um 0,1 Punkte auf 2,0 Prozent. Dennoch bewerten Fachleute des Bundes die Beschäftigungs-Aussichten als gut.

Ende Januar waren bei den Arbeitsämtern 72'295 Arbeitslose registriert, 2'571 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 1,9 Prozent im Dezember auf 2,0 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) am Mittwoch (07.02.) mitteilte. Der Anstieg sei vor allem auf saisonale Gründe zurückzuführen und liege im Rahmen der Erwartungen, sagte seco-Sprecher Alan Kocher. Saisonbereinigt, das heisst ohne die typische Beschäftigungsflaute im Januar, wäre laut Kocher ein Rückgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen.

Letztmals wurde vor neun Jahren mit 67'398 Arbeitslosen und einer Quote von 1,9 Prozent ein tieferer Stand in einem Januar verzeichnet.

Für das laufende Jahr ist das seco zuversichtlich, im Jahresdurchschnitt weniger als 65.000 Arbeitslose registrieren zu müssen. Dies würde einer Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent entsprechen. 2,0 Prozent seien für dieses Jahr ein absoluter Spitzenwert, sagte Kocher. Bereits im Februar sei wahrscheinlich mit einem Rückgang zu rechnen, der bis im Spätsommer anhalten dürfte. "Die Wirtschaft läuft gut", sagte Kocher.

Er zeigte sich auch erfreut über die weitere Abnahme der Langzeit-Arbeitslosigkeit. Von Langzeit-Arbeitslosigkeit waren im Januar noch 11'618 Menschen oder 16,1 Prozent aller Erwerbsloser betroffen.

Die Zahl der Stellensuchenden betrug 116'770; die Zahl der gemeldeten offenen Stellen erhöhte sich auf 12'465. Gemäss OECD sei die Schweiz mit diesen Werten Beschäftigungsweltmeister, betonte Kocher.

Weiterhin grosse regionale Unterschiede

Die höchste Arbeitslosigkeit hat nach wie vor Genf mit 4,2 Prozent ( plus 0,1 Punkte). Ausser im Kanton Jura lag die Arbeitslosigkeit in allen lateinischen Kantonen über
dem Landesschnitt. Die höchste Arbeitslosigkeit in der Deutschschweiz registrierten die Kantone Basel-Stadt (2,1 Prozent), gefolgt von Schaffhausen und. Am tiefsten ist sie mit 0,3 Prozent in Appenzell Innerrhoden.

swissinfo und Agenturen

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