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Trubel für Stanley-Cup Sieger

Flughafen Kloten: Alle wollten die Unterschrift und ein paar Worte von David Aebischer. Keystone

Der erste Schweizer Stanley-Cup-Sieger David Aebischer ist in der Schweiz würdig empfangen worden. Rund 200 Fans und Familienangehörige erwarteten den Freiburger Goalie der Colorado Avalanche am Freitag (15.06.) am Flughafen Kloten.

Dieser Inhalt wurde am 15. Juni 2001 - 17:19 publiziert

Auch wenn wir hier stolz sind auf unseren David: Er ist die Nummer zwei hinter der Torhüter-Legende Patrick Roy bei den Avalanche. Stanley-Cup Sieger ist er deswegen trotzdem.

"Einen solchen Empfang hätte ich nie erwartet", sagte Aebischer strahlend in die vielen Mikrofone, die sich ihm entgegen streckten. Nach einem 17-stündigen Flug von Denver via Frankfurt nach Zürich ging für ihn der Stress sogleich weiter, das Interesse war riesig.

Ehrung mit Lithografie

Verbandspräsident Werner Kohler hatte zwischen allen Gratulanten und Fragestellern regelrecht Mühe, sein Geschenk an den Torhüter zu bringen. Er überreichte Aebischer eine Lithographie des Bündner Künstlers Rudolf Myrer, die dieser anlässlich der WM 1998 in der Schweiz gemacht hatte. "Bei diesem Turnier hat Aebischers internationaler Aufschwung begonnen", erklärte Kohler den Symbolgehalt des Geschenkes.

Von Seiten von Aebischers Stammklub Fribourg-Gottéron war Manager Roland von Mentlen mit Blumen und Glückwünschen erschienen.

Obwohl ihn die Reise verständlicherweise angestrengt hatte, beantwortete "Aebi" an einer Medien- und Fankonferenz sämtliche Fragen mit der ihn stets auszeichnenden Freundlichkeit und gab daneben zahllose Autogramme. "Heute möchte ich einfach früh ins Bett und vorher noch ein gutes Schweizer Nachtessen", meinte Aebischer am Schluss.

Möchte in Denver bleiben

Allzu lange Ferien wird Aebischer nicht machen. Zuerst muss er die Mandeln operieren, dann trainiert er während zweier Wochen junge Goalies in Verbier und wird auch selber wieder ein leichtes Training aufnehmen.

Auch wenn noch nichts fixiert wurde, ist Aebischer überzeugt, bei Colorado zu bleiben. "Sie wollen mich aufbauen. Es kann aber bis Ende August dauern, bis der Vertrag unterzeichnet wird", sagte der Schweizer Pionier, der auf einen Zwei- oder Dreijahreskontrakt tendiert, vor seiner Heimreise nach Tafers.

swissinfo und Agenturen

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