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"Vorurteile und Antisemitismus ausmerzen": Trumps Botschaft an die Juden anlässlich des Holocaust-Gedenktages. (Archivbild)

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(sda-ats)

Nach mehrfacher Kritik an Erklärungen seiner Regierung zum Holocaust hat US-Präsident Donald Trump dem Antisemitismus den Kampf angesagt. "Wir müssen Vorurteile und Antisemitismus ausmerzen, wo immer sie anzutreffen sind", sagte Trump.

Der Mord an sechs Millionen Juden durch die Nazis lasse sich "mit Worten nicht beschreiben", kein "menschliches Herz" könne dieses Morden durch das "Böse" verkraften, erklärte Trump in einer Videobotschaft an die New Yorker Vollversammlung des Jüdischen Weltkongresses anlässlich des Holocaust-Gedenktags in Israel.

Gleichzeitig zollte Trump Israel und dem Durchhaltewillen der Juden seinen Tribut. Niemand dürfe die Drohungen "eines Regimes" ignorieren, das "offen von Israels Zerstörung spricht", sagte er und fügte hinzu, "Amerika steht an der Seite Israels".

Im Januar hatte eine Erklärung des Weissen Hauses zum internationalen Holocaust-Gedenktag für Stirnrunzeln gesorgt, in der das Schicksal der sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden unerwähnt blieb. Mitte April rief dann Trumps Pressesprecher mit einem verfehlten Vergleich zwischen Hitler und dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad empörte Reaktionen hervor. Trumps Kritiker und politische Gegner sagen, sein Wahlsieg habe Neo-Nazis und rechtsextreme Gruppen ermutigt.

Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, gleichzeitig einer seiner engsten Berater, ist der Enkel von Holocaust-Überlebenden, seine Tochter Ivanka trat 2009 zum Judentum über.

SDA-ATS

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