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UBP schliesst nach Verhaftung von Hedge-Fonds-Managern in New York einen Fonds

Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 2009 - 16:50 publiziert

Zürich (awp/sda) - Nach der Verhaftung von zwei Managern des Hedge-Fonds New Castle in New York hat die Union Bancaire Privée (UBP) einen Anlagefonds geschlossen. Die Genfer Privatbank hatte das 50 Mio CHF schwere Anlagevehikel mit New Castle aufgebaut.
Die Anleger könnten ihr Geld aber jederzeit zurückziehen, sagte ein UBP-Sprecher der Nachrichtenagentur SDA und bestätigte Angaben der Zeitung "Le Temps". Die Bank sei auch nicht bei Galleon, einem weiteren Hedge-Fonds im Visier der US-Justiz, investiert gewesen.
Die Genfer Privatbanken Pictet und Syz äusserten sich laut "Le Temps" nicht zu möglichen Verbindungen zu New Castle und Galleon.
Im Zentrum des Skandals stehen der srilankische Milliardär Raj Rajaratnam und zwei Hedge-Fonds-Manger. Die Staatsanwaltschaft von Manhattan beschuldigt sie, sich jahrelang mit Insiderinformationen illegal Gewinne über mehr als 20 Mio CJF verschafft zu haben. Aufsehen erregt der Fall auch, weil die Ermittlungsbehörden mit richterlicher Erlaubnis Telefone angezapft hatten.
rt

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