UBS: Frühlingsputz in Führungsriege geht weiter

Der Chef der UBS-Investmentbank, Jerker Johansson, verlässt per sofort die Schweizer Grossbank. Angaben zu den Gründen für Johanssons Ausscheiden machte die UBS nicht. Die Nachfolge übernehmen Alex Wilmot-Sitwell und Carsten Kengeter.

Dieser Inhalt wurde am 27. April 2009 - 08:50 publiziert

Johansson trete mit sofortiger Wirkung zurück, hiess es in einer Mitteilung der UBS vom Montag. Johansson hatte seine Stelle an der Spitze der krisengeschüttelten UBS-Sparte erst im März letzten Jahres angetreten.

Er hatte damals die Stelle von Huw Jenkins übernommen, der im Herbst 2007 den Hut nehmen musste, als die Grossbank den ersten Milliardenabschreiber im Zuge der Kreditkrise bekanntgeben musste. Johansson kam von der US-Bank Morgan Stanley, wo er während insgesamt 22 Jahren tätig gewesen war.

Er danke Johansson "für seinen grossen Einsatz und seinen wertvollen Beitrag" zur Neuausrichtung der UBS-Investmentbank, lässt sich UBS-Konzernchef Oswald Grübel in der Mitteilung zitieren.

Die UBS-Investmentbank wird nun von einem Zweiergespann geführt. Wilmot-Sitwell ist seit 1996 für die UBS tätig und Mitglied der Konzernleitung. Kengeter stiess im September 2008 zur UBS und ist Mitglied der Spartenleitung für den Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen (Fixed Income, Currencies and Commodities, FICC) innerhalb der Investmentbank. Er wird neu auch Konzernleitungs-Mitglied.

swissinfo und Agenturen

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