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Zürich (awp) - Die Investment Bank der UBS hat im zweiten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal mit einem Vorsteuergewinn von 1'314 Mio CHF rund 10% mehr verdient. Profitieren konnte die Grossbank dabei von einem Gewinn auf eigenen Verbindlichkeiten von 595 Mio CHF, nachdem im Vorquartal noch ein Verlust von 247 Mio CHF resultierte, wie die UBS am Dienstag mitteilte.
Insgesamt generierte der Geschäftsbereich Erträge von 4'101 Mio CHF (+5%) und Kosten von 2'788 (+3%). In den Kosten sind dabei nach Angaben der Grossbank Belastungen von 228 Mio CHF im Zusammenhang mit der britischen Bonussteuer enthalten. Ohne diese Steuer seien die Kosten aber infolge der niedrigeren Abgrenzungen für variable Vergütungen zurückgegangen, heisst es in der Mitteilung.
Während die Erträge aus dem Equities-Bereich um 9% auf 1'365 Mio CHF stiegen, verzeichnete der Bereich Fixed Income, Currencies and Commodities (FICC) einen Rückgang von 21% auf 1'703 Mio CHF. Als Grund für den Rückgang nennt die UBS die defensive Positionierung der Handelsbücher sowie die geringen Kundenaktivitäten. Die Erträge im Investment Banking sanken um 21% auf 478 Mio CHF.
Im Zusammenhang mit der Euro-Krise sieht die UBS wenig Risiken für die eigene Bilanz. Das Exposure zu Staatsanleihen der Krisenländer Griechenland, Irland, Portugal und Spanien sei "immateriell" und auch das Exposure zu italienischen Staatspapieren sei - wenn auch grösser - angemessen, heisst es in den Präsentationsunterlagen der Bank.
Angesichts der volatilen Märkte hat die UBS zudem ihre Risk Weighted Assets (RWA) weiter zurückgefahren. Per Ende Juni beliefen sie sich auf 205 Mrd CHF, was einem Rückgang gegenüber dem ersten Quartal von 2% entspricht. Auch den Value at Risk (VaR) reduzierte die Grossbank um durchschnittlich 8%.
Weiter hat die UBS ihre Positionen zu Monoline-Versicherern und Studenten-Krediten zurückgefahren. Das Exposure zu den Monoline-Versicherern sank auf 1,7 (VQ 2,2) Mrd CHF und zu den Studenten-Krediten auf 8,1 (9,3) Mrd CHF.
pf/gab

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