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UBS/GV: Keine Décharge: Ethos fordert erneut Klage gegen Ospel & Co.

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2010 - 19:40 publiziert

Basel (awp/sda) - Die Anlagestiftung Ethos ist mit der Nicht-Erteilung der Décharge für 2007 zufrieden. "Dies zeigt, dass die Aktionäre nicht automatisch dem Verwaltungsrat folgen", sagte Ethos-Direktor Dominique Biedermann am Rande der Generalversammlung.
Um Vertrauen zu gewinnen, müsse sich der Verwaltungsrat nun klar vom Ex-Management unter Marcel Ospel distanzieren. Ethos fordere, dass das Gremium eine Zivilklage gegen die ehemaligen UBS-Topkader einreicht, welche die UBS in die Milliardenverluste und das US-Steuerdebakel geritten hatten.
Die Anlagestiftung, der eine Reihe von Pensionskassen angehören, hatte schon früher Klagen gegen das UBS-Management verlangt. Betroffen wären auch Ex-UBS-Topmanager wie Peter Kurer, Peter Wuffli und Marcel Rohner. Der UBS-Verwaltungsrat hat ein solches Vorgehen aber bereits im vergangenen Dezember abgelehnt.
"Selbst kann Ethos keine Klage lancieren, das wäre zu teuer", bekräftigte der Ethos-Direktor. Ein Kränzchen wand Biedermann, einer der prominentesten Kritiker der UBS-Führung, am Ende der GV dem Verwaltungsratspräsidenten Kaspar Villiger: "Er hat eine nicht einfache Versammlung ruhig geführt, obwohl er persönlich angegriffen worden ist."
cf

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