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UBS/GV: Knapp der 64,61% der Stimmen vertreten

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2010 - 12:30 publiziert

Basel (awp) - 4'728 Aktionären der UBS AG sind am Mittwoch der Einladung zur ordentlichen und wegen der Traktandenliste umstrittenen Generalversammlung gefolgt. Damit sind 64,61 (VJ 48,15)% der Stimmen vertreten, wie den Anwesenden bekannt gegeben wurde. Lediglich bei der ausserordentlichen GV im Februar 2008, als die Aktionäre über die Sonderprüfung abstimmten, waren mit 6'454 Anwesenden eine höhere Anzahl von Eignern nach Basel gekommen (53,78% der Stimmen). 60 Aktionäre haben sich gemäss VR-Präsident Kaspar Villiger bereits zu Beginn der GV als Redner eingetragen.
Für Kritik gesorgt hatte im Vorfeld die geplante Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung für die Jahre 2007 und 2008. Verschiedene Aktionärsgruppen wollen die Décharge für die Unternehmensleitung verweigern, da diese ihrer Meinung nach für die durchlittenen Schwierigkeiten der Bank mitverantwortlich waren. Medienberichten zu Folge dürfte sich eine Mehrheit der Aktionäre für eine Ablehnung der Entlastung finden.
Neben der unter Punkt drei traktandierten Entlastung des VR und der Konzerleitung steht auch der Vergütungsbericht 2009 in der Kritik, über den die Aktionäre in einer nicht bindenden Konsultativabstimmung befinden können. Nachdem die UBS dankt der Hilfe des Schweizer Staats gerettet wurde, werden die von der Bank angekündigten Gesamtvergütungen im Umfang von 68,7 Mio CHF für die amtierende Konzernleitung von einer breiten Bevölkerung als stossend empfunden.
Daneben haben die Aktionäre den Jahresbericht, die Konzernrechung, die Verwendung des Jahresergebnisses sowie die Schaffung von bedingtem Kapital im Umfang von höchstens 38 Mio CHF zu genehmigen.
Ausserdem ist die Zuwahl Wolfgang Mayrhuber in den Verwaltungsrat beantragt. Der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa soll an die Stelle des Fiat-CEO Sergio Marchionne respektive von Shell-Chef Peter Voser treten. Die beiden letztgenannten verzichten auf eine Wiederwahl. Damit wären elf der maximal zwölf Sitze im Verwaltungsrat besetzt.
Auf eine Bestätigung für ein weiters Jahr hofft VR-Präsident Kaspar Villiger sowie die VR-Mitglieder Sally Bott, Michel Demaré, Rainer-Marc Frey, Bruno Gehrig, Ann Godbehere, Axel Lehmann, Helmut Panke, William Parrett und David Sidwell.
sig/ps

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