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Über 6000 Anrufe an EDA-Hotline

Die EDA-Hotline entspricht einem realen Bedürfnis: 6000 Anrufe in 6 Tagen. Keystone

Die Hotline im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat seit dem vergangenen Sonntag rund um die Uhr mehr als 6000 Anrufe von besorgten Angehörigen entgegengenommen.

Dieser Inhalt wurde am 01. Januar 2005 - 17:52 publiziert

Im Durchschnitt waren es 40 Anrufe pro Stunde, wie der Chef des EDA-Krisenstabs, Peter Sutter, am Samstag sagte.

Trotz des immensen Drucks hätten sich die Operateure der Hotline stets Zeit genommen und die Anrufe geduldig und einfühlsam beantwortet. Die mittlere Gesprächsdauer belaufe sich auf zehn Minuten; auf jeden Operateur seien fünf bis sechs Anrufe pro Stunde entfallen.

Sutter wollte mit diesen Angaben auch der vereinzelten Kritik an der Arbeit der Krisenorganisation entgegentreten. "Die Leute geben ihr Bestes", sagte er. Dies gelte sowohl für die Operateure der Hotline wie auch für das Personal der Botschaften vor Ort.

"Wir standen vor einer immensen Herausforderung, die alle bisherigen Dimensionen sprengte", sagte der Chef des Krisenstabs. Dabei habe man stets versucht, zu antizipieren.

Von den Betroffenen gebe es dabei durchaus auch positive Rückmeldungen. Sutter erwähnte das Beispiel eines Schweizer Touristen, der in Khao Lak seine verletzte Partnerin nach zwei Tagen im Spital gefunden habe.

Er habe sich inzwischen schriftlich beim EDA bedankt und die Organisation der Schweizer Behörden bei den telefonischen Kontakten als hervorragend, sehr hilfsbereit, verständnisvoll und kompetent bezeichnet.

Solche Reaktionen seien natürlich Labsal für die Seele der Leute, die seit Sonntag Tag und Nacht im Einsatz stünden.

swissinfo und Agenturen

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