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ÜBERBLICK/Unternehmen vom Vorabend ab 17.30 Uhr

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2010 - 06:10 publiziert

Computer boomen - Intel legt famosen Jahresstart hin
SANTA CLARA - Computer verkaufen sich weiter blendend. Keiner profitiert davon mehr als der weltgrösste Chiphersteller Intel , aus dessen Fabriken vier von fünf Prozessoren stammen, die Herzstücke eines jeden Rechners. Mit einem Umsatz von 10,3 Milliarden Dollar und einem Gewinn von unterm Strich 2,4 Milliarden Dollar hat der Konzern das beste erste Quartal seiner Geschichte hinter sich gebracht. Und der gute Lauf soll anhalten, wie Konzernchef Paul Otellini am Dienstag im kalifornischen Santa Clara verkündete: "Wir sind optimistisch für unser Geschäft." Im zweiten Quartal will Intel das Rekordniveau des Jahresbeginns halten.
IPO: Mehrheit für GSW-Börsengang steht
BERLIN - Trotz Widerstands in der SPD zeichnet sich im Berliner Landesparlament eine Mehrheit für den Börsengang der GSW ab. FDP und Linke kündigten am Dienstag ihre Unterstützung für den Plan der Eigentümer an, mehr als 50 Prozent der einst grössten landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft am Aktienmarkt zu verkaufen. Die SPD-Fraktion entschied am Abend mit 33 Ja-Stimmen bei 14 Gegenstimmen für das Vorhaben, das der rot-rote Senat unterstützt. Eine Fraktionssprecherin verkündete: "Es gibt eine Mehrheit für den Börsengang." In Sachentscheidungen wie dieser folgten die Abgeordneten im Plenum dem Fraktionsvotum.
Sparkassenpräsident gegen Verkauf der BayernLB
MÜNCHEN - Theo Zellner, neuer Präsident des bayerischen Sparkassenverbandes, wendet sich gegen eine Privatisierung der Landesbank BayernLB. "Die Sparkassen brauchen weiter ein Zentralinstitut wie die BayernLB", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch). Eine Privatisierung sei eher keine Antwort auf die Probleme. Er halte weiterhin eine Fusion mit anderen Landesbanken für denkbar, allerdings müssten sich die Institute zunächst stabilisieren.
Haushaltswarenhersteller Leifheit steigert 2009 sein Ergebnis
NASSAU ? Der Haushaltswarenhersteller Leifheit hat im abgelaufenen Geschäftsjahr sein Ergebnis gesteigert. Der operative Gewinn (EBIT) sei von 5,2 Millionen Euro auf 8,1 Millionen Euro angestiegen, teilte das Unternehmen am späten Dienstagabend mit. Das Periodenergebnis stieg von 0,4 Millionen Euro auf 3,1 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende von 0,60 Euro je Aktie auszuschütten, hiess es. Details zum abgelaufenen Geschäftsjahr wollte Leifheit an diesem Mittwoch veröffentlichen.
Ex-Chef von Washington Mutual erhebt schwere Vorwürfe
WASHINGTON - Haben die Aufsichtsbehörden zur Pleite der US-Bank Washington Mutual beigetragen? Der ehemalige Chef des in den Wirren der Finanzkrise untergegangenen Instituts hat am Dienstag vor einem Kongressausschuss schwere Vorwürfe erhoben. "Es war unfair, Washington Mutual nicht die gleiche Unterstützung zukommen zu lassen wie anderen Finanzunternehmen", sagte Kerry Killinger. Andere Institute hätten staatliche Kreditgarantien, staatlichen Schutz vor Spekulanten und staatliches Geld bekommen, nicht aber Washington Mutual. "Das Unternehmen hätte die Chance verdient gehabt, seinen Weg durch die Krise zu machen."
Fluglotsen-Streik ab Montag möglich
FRANKFURT - Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hat für kommende Woche einen Streik beschlossen. Ab Montag 0.00 Uhr könne es überall in Deutschland einen Arbeitskampf geben, den genauen Termin und Ort werde man aber erst 24 Stunden vorab bekanntgeben, sagte GdF-Verhandlungsführer Dirk Vogelsang am Dienstag nach einer Sitzung des Bundesvorstandes. Zum Umfang machte er keine Angaben. Die Deutsche Flugsicherung könnte den Arbeitskampf noch abwenden, indem sie die Schlichtung anruft.
Weniger Toiletten und Stehplätze: Behörden stoppen Ryanair
BRÜSSEL - Nur noch eine Toilette und Stehplätze an Bord - diese radikalen Sparpläne darf der Billigflieger Ryanair nicht in die Tat umsetzen. Ryanair-Chef Michael O'Leary räumte am Dienstag in Brüssel ein, dass die Behörden das Vorhaben aus Sicherheitsgründen ablehnen. "Wir denken darüber nach, aber wir bekommen nicht viel Unterstützung von den Aufsichtsbehörden", sagte der Chef der irischen Fluggesellschaft, der mit ungewöhnlichen Sparideen immer wieder für Aufsehen gesorgt hatte. "Wir sind keinen Schritt weitergekommen." /nmu

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