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ÜBERBLICK/Unternehmen vom Vorabend nach 17.30 Uhr

Dieser Inhalt wurde am 16. Oktober 2009 - 06:10 publiziert

IBM hebt Prognose - Zahlen übertreffen Markterwarung - Aktie verliert
NEW YORK - Der US-Computerkonzern IBM hat nach einem Ergebnisanstieg im dritten Quartal seine Gewinnprognose für das laufende Jahr angehoben. Es werde für das Gesamtjahr 2009 nun mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von "mindestens 9,85 Dollar" gerechnet, nach bislang "mindestens 9,70 Dollar", teilte das im US-Leitindex Dow Jones (DJIA) notierte Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mit. "Wir sind optimistisch mit Blick auf 2009, da wir erneut unsere Jahresprognosen anheben, und visieren weiterhin für 2010 einen Gewinn von 10 bis 11 Dollar je Aktie an", sagte Vorstandschef Samuel Palmisano.
Google steigert Umsatz und Überschuss im dritten Quartal
MOUNTAIN VIEW - Der Internet-Konzern Google hat mit einem kräftigen Umsatz- und Gewinnplus im dritten Quartal die Erwartungen der Experten ein weiteres Mal übertroffen. Der Überschuss kletterte um 27 Prozent auf mehr als 1,6 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro). Der Umsatz legte um sieben Prozent auf rund 5,94 Milliarden Dollar, wie der amerikanische Suchmaschinen-Riese am Donnerstag nach US-Börsenschluss am Konzernsitz im kalifornischen Mountain View mitteilte. Die Google-Aktie legte im nachbörslichen US-Handel um mehr als zwei Prozent zu.
US-Chipbauer AMD bleibt in den roten Zahlen - Zahlen besser als erwartet
SUNNYVALE - Der krisengeschüttelte US-Chipbauer Advanced Micro Devices (AMD) steckt weiter in der Verlustzone. Mit seinen Verkaufszahlen für das dritte Quartal schlug sich der härteste Konkurrent von Branchenprimus Intel aber immerhin weniger schlecht als von Experten erwartet. Die Aktie verlor dennoch nachbörslich knapp vier Prozent. Der Verlust von AMD verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf 128 Millionen Dollar (86 Mio Euro). Der Umsatz sank erneut um 22 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Dollar, wie AMD am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Sunnyvale (Kalifornien) bekanntgab.
EU will Grossbanken künftig nicht mehr um jeden Preis retten
DÜSSELDORF - Die EU will ins Schlingern geratene Grossbanken künftig nicht mehr um jeden Preis retten. Im Notfall müsse es auch möglich sein, ein grenzüberschreitend tätiges Geldinstitut zu liquidieren, heisst es in einer Beschlussvorlage für den EU-Finanzministerrat (Ecofin), die dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) vorliegt. Der Ecofin-Rat wird am kommenden Dienstag in Luxemburg über das Papier beraten. Die EU benötige eine "glaubwürdige Alternative zur staatlichen Stützung" von Banken, heisst es in dem Papier. Deshalb müssten die beteiligten Finanzaufsichtsbehörden für jede europäische Grossbank ein individuelles "Notfallszenario" sowie einen spezifischen "Abwicklungsplan" entwickeln. Dies soll bereits im kommenden Jahr geschehen.
"FAZ": Autobauer BMW holt ehemalige US-Aussenministerin als Beraterin
FRANKFURT - Der Münchener Autobauer BMW verpflichtet immer mehr Polit-Prominenz als Berater. Nach dem früheren Bundesaussenminister Joschka Fischer soll nun laut einem Zeitungsbericht auch die ehemalige US-Aussenministerin Madeleine Albright dem Dax -Konzern beratend zur Seite stehen. Die Münchener hätten mit der Washingtoner Beratungsfirma Albright Group LLC einen Vertrag geschlossen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ"; Freitagausgabe).
Medien: Continental findet neuen Vorstand für Antriebssparte
HAMBURG - Der Hannoveraner Autozulieferer Continental hat laut einem Medienbericht einen Vorstand für die angeschlagene Antriebssparte Powertrain gefunden und schliesst damit den Umbau seiner Führungsspitze ab. Bei der Aufsichtsratssitzung am Montag solle Jose Avila zum Chef der Antriebssparte berufen werden, berichtete die Online-Ausgabe des "Manager Magazins" am Donnerstagabend.
Iberia befördert im September 8,1 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr
MADRID - Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat im September weniger Passagiere befördert als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die zur besseren Kapazitätsauslastung reduzierte Anzahl von Flügen im abgelaufenen Monat habe zu einem 8,1-prozentigen Rückgang der Passagierzahlen geführt, teilte die Fluggesellschaft am Donnerstag nach Börsenschluss in Madrid mit. Der Auslastungsgrad des Unternehmens, dass sich in Fusionsgesprächen mit British Airways befindet, sank von 80,6 Prozent im Vorjahr und 82,4 Prozent im Vormonat auf 79,0 Prozent im September.
Hotelkette Accor mit Umsatzrückgang nach 9 Monaten - bekräftigt Gewinnprognose
PARIS - Die französische Hotelkette Accor hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres rückläufige Umsätze verbucht. Auf vergleichbarer Basis ging der Umsatz im Zeitraum zwischen Januar und September um 8,2 Prozent zurück, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Allerdings verlangsamte sich damit der Umsatzrückgang im Vergleich zum ersten Halbjahr etwas. Nach einem Dreivierteljahr belief sich der Umsatz auf 5,258 Milliarden Euro.
Carrefour mit Umsatzrückgang im dritten Quartal - Prognose bestätigt
PARIS - Der französische Einzelhandelskonzern Carrefour hat im dritten Quartal einen Umsatzrückgang verbucht und zugleich die Gesamtjahresprognose für das operative Ergebnis bestätigt. Der Umsatz sei im abgelaufenen Jahresviertel um 2,8 Prozent auf 24 Milliarden Euro zurückgegangen, teilte Carrefour am Donnerstag in Paris mit. Im Vorjahr hatte Europas grösster Einzelhändler noch Erlöse in Höhe von 24,7 Milliarden Euro verbucht. Auf vergleichbarer Basis betrug der Umsatzrückgang 3,8 Prozent. Nach dem bisherigen Geschäftsverlauf dürfte im Gesamtjahr das untere Ende der Ende Juni genannten Spanne von 2,7 bis 2,8 Milliarden Euro erreicht werden. Zudem gab Carrefour bekannt, sich vom russischen Markt zurückzuziehen. Das Russland-Geschäft solle daher verkauft werden./RX/ck/dct
Daimler-Betriebsrat: Arbeitsverkürzung auf den Prüfstand
SINDELFINGEN - Der Daimler-Betriebsratschef Erich Klemm hat das Management des Autobauers aufgefordert, die im Zuge des Sparpaketes beschlossene Arbeitszeitverkürzung auf den Prüfstand zu stellen. Teile der Entwicklung sollten von der bis Mitte kommenden Jahres laufenden Vereinbarung ausgenommen werden, erklärte Klemm am Donnerstag in Sindelfingen nach einem Treffen mit rund 400 Betriebsräten aus allen Werken, Niederlassungen und Fertigungsstandorten des Konzerns. Grund sei der Innovationsdruck auf das Unternehmen. Der Vorstand sollte bis zum Jahresende eine Entscheidung fällen.
Kreise: Opel-Verkauf verzögert sich - Verhandlungen stocken
FRANKFURT - Gezerre um Opel bis zur letzten Minute: Unmittelbar vor der für Donnerstag geplanten Unterzeichnung des Kaufvertrags durch den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna und Alteigentümer General Motors (GM) ist es erneut zu Verzögerungen gekommen. Nun wird das Geschäft nach dpa-Informationen wahrscheinlich erst in den kommenden Tagen besiegelt. Es sei möglich, dass der Übernahmevertrag "diese Woche unterzeichnet werden kann", sagte GM-Chef Fritz Henderson.
Kreise: LBBW muss Bilanzsumme womöglich halbieren
STUTTGART - Die grösste deutsche Landesbank LBBW wird auf ihr Kerngeschäft zurückgestutzt und muss ihre Bilanzsumme womöglich halbieren. Wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Donnerstag aus Kreisen der Aufsichtsgremien der Landesbank Baden-Württemberg erfuhr, muss die LBBW ihr Geschäft auf Druck der EU-Kommission um mehr als die bisher geplanten 40 Prozent reduzieren (Bilanzsumme Ende Juni: 448 Milliarden Euro). Neben ihrem Wertpapiergeschäft werde die LBBW auch ihren Anteil an dem Frankfurter Vermögensverwalter Dekabank abstossen. Auch die Immobiliensparte solle mittelfristig verkauft werden. LBBW-Vorstandschef Hans-Jörg Vetter habe am Donnerstag den Finanzausschuss des Landtags teilweise über die Einschnitte informiert, hiess es.
/ck

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