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Uhrenindustrie: Weniger Firmen aber mehr Beschäftigte

Swatch-Modell für die olympischen Spiele Sydney 2000. Keystone

In der schweizerischen Uhren- und mikrotechnischen Industrie hat der Personalbestand 1999 im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen. Zugleich sank die Firmenzahl leicht, teilweise wegen des Trends zur Integration von Unternehmen.

Dieser Inhalt wurde am 27. Juni 2000 - 12:01 publiziert

Die Branche beschäftigte im vergangenen Jahr 34.655 Mitarbeiterinnen und -arbeiter, 1,3 Prozent oder 441 Personen mehr als im Vorjahr, wie der Branchenverband Convention Patronale (CP) am Dienstag (27.06.) mitteilte. 1998 waren 1'100 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Die seit zwei Jahren steigende Tendenz liege im Aufwind des guten Geschäftsverlaufs und dürfte sich in den kommenden Monaten noch konsolidieren, schreibt die CP.

Leicht rückläufig gestalte sich dagegen die Zahl der erfassten Unternehmen. Der Rückgang um 14 Einheiten oder 2,4 Prozent auf 567 Firmen sei aber zum Teil durch Integrationen bedingt. Seit Mitte der 80er Jahre liege der Durchschnitt der Branche bei 33'000 Personen in rund 580 Unternehmen. Die 99er Fluktuation liegt damit im Rahmen einer langfristig von Stabilität geprägten Entwicklung.

Laut CP sind gut 70 Prozent oder 400 der erfassten Unternehmen dem mit den Gewerkschaften unterzeichneten Gesamtarbeitsvertrag unterstellt. Dies entspricht 28'280 Beschäftigten oder fast 82 Prozent des gesamten Personals. Über 90 Prozent des Personals (32'198) und 95 Prozent der Betriebe (541) konzentrieren sich im Jurabogen.

Das Zentrum bildet der Kanton Neuenburg mit 9'533 Beschäftigten in 163 Betrieben. Es folgen die Kantone Bern (6'894/134), Genf (5'130/71), Solothurn (3'736/37)), Jura (3'345/93), Waadt (2'571/33) und Basel-Landschaft (989/10). Bedeutsame Uhrentätigkeit gibt es weiterhin im Tessin mit 1'086, im Wallis mit 587 und im Kanton Freiburg mit 336 Beschäftigen.

Drei Viertel aller Betriebe beschäftigten weniger als 50 Personen, und nur neun Unternehmen haben mehr als 500 Angestellte. Der Anteil der Frauen betrtägt 46,5 Prozent. Mehr als die Hälfte der Beschäftigen verfügen laut CP über eine höhere Ausbildung oder ein Berufsdiplom. Die übrige Belegschaft sind halb - oder unqualifizierte Personen, die vorwiegend in der Produktion tätig sind.

swissinfo und Agenturen

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