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Umstellung auf neue Telefonnummern im Jahr 2002

Die Schweizer Telefonnummern sollen nicht geändert werden. Auf die für 2002 geplante Umstellung auf neu neunstellige Telefonnummern könne verzichtet werden, gab der Schweizerische Verband der Telekommunikationsbenützer (Asut) bekannt.

Dieser Inhalt wurde am 25. Januar 2000 - 13:38 publiziert

Die Schweizer Telefonnummern sollen nicht geändert werden. Auf die für 2002 geplante Umstellung auf neu neunstellige Telefonnummern könne verzichtet werden, indem die bestehenden Nummern um die Vorwahl erweitert würden, gab der Schweizerische Verband der Telekommunikationsbenützer (asut) am Dienstag (25.01.) bekannt.

Alle Telefonnummern würden damit unabhängig vom Standort mit der dreistelligen (beziehungsweise im Raum Zürich mit der zweistelligen) Vorwahlnummer angewählt, so wie dies heute bereits bei Mobiltelefonen der Fall sei.

Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) will spätestens Anfang Mai entscheiden, wie die Umstellung auf neue Telefonnummern im Jahr 2002 ausgestaltet werden soll. Am Termin der Umnummerierung vom 29. März 2002 will die Comcom festhalten.

Die ComCom hatte 1997 angesichts eines sich abzeichnenden Nummernmangels bereits einen neuen Nummernplan genehmigt. Dieser sah neunstellige Nummern ohne Vorwahl für die ganze Schweiz vor. Für gewisse Regionen, zum Beispiel für die Vorwahlzonen 071, 081 und 091, hätte der Plan Änderungen zur Folge gehabt.

Gegen diesen Vorschlag war insbesondere der Schweizerische Verband der Telekommunikationsbe- nützer (Asut) Sturm gelaufen. Im September 1999 verschob die ComCom dann die Einführung auf den 29. März 2002.

Zehn- statt neunstellige Nummern

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) prüft nun mit den betroffenen Kreisen möglichst einfache und kostengünstige Alternativen, um den Telefonanbietern zusätzliche Telefonnummern zur Verfügung zu stellen. Bis im Frühjahr will das Bakom der ComCom einen neuen Umnummerierungsplan zur Genehmigung vorlegen, wie das Bakom am Dienstag mitteilte.

Zur Diskussion steht beispielsweise die Einführung von zehn- statt neunstelligen Telefonnummern. So könnte in der ganzen Schweiz die gesamte heutige Vorwahl in die Telefonnummern integriert werden, und die Benutzer könnten ihre heutigen Telefonnummern weitgehend beibehalten. Zudem könnten gegenüber dem bisher vorgesehenen Plan erhebliche Kosten eingespart werden, so das Bakom.

ComCom will Anfang Mai entscheiden

Die Asut ihrerseits schlägt in einem Communiqué vor, die bestehenden Telefonnummern um die Vorwahl zu erweitern. Alle Telefonnummern würden damit unabhängig vom Standort mit der dreistelligen respektive im Raum Zürich mit der zweistelligen Vorwahlnummern angewählt. Damit würde laut Asut die gleiche Nummernwahl wie in der Mobiltelefonie gelten.

Die Asut rechnet vor, dass dieser Umnummerierungsplan billiger zu stehen kommt als die ursprüngliche Version, bei der mit Kosten von 2 bis 3 Milliarden Franken gerechnet wird. Der Asut-Vorschlag soll 250 Millionen Franken kosten.

Wie ComCom-Präsident Fulvio Caccia auf Anfrage sagte, will die ComCom spätestens Anfang Mai den Umnummerierungsplan bestimmen. Der neue Vorschlag müsse jedoch "sehr überzeugend" sein, andernfalls werde man an der früher genehmigten Version mit neunstelligen Nummern festhalten.

SRI und Agenturen

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