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Umweltaktivist Manser wird weiterhin vermisst

Bruno Manser sei nicht in einem malaysischen Gefängnis, versicherte der Aussenminister Malaysiens in Bern. Keystone / Doris Kraettli

Bundesrat Joseph Deiss hat beim ersten Besuch eines malaysischen Aussenministers in der Schweiz die Bedeutung Malaysias für die Schweizer Wirtschaft hervorgehoben. Zur Sprache kam auch der seit Monaten vermisste Umweltaktivist Bruno Manser.

Dieser Inhalt wurde am 21. März 2001 - 16:43 publiziert

Der malaysische Aussenminister Datuk Seri Seyed Hamid Albar versicherte am Mittwoch (21.03.) bei seinem Besuch in Bern, dass der seit Mai 2000 auf der Insel Borneo vermisste Schweizer Umweltaktivist Bruno Manser sich nicht in einem malaysischen Gefängnis befinde.

Malaysia wisse nach wie vor nichts über das Verschwinden des Ethnologen. Die behördlichen Untersuchungen hätten bis heute zu keinem ergebnis geführt, erklärt der Aussenminister. Sein Land werde alles tun, um den Schweizer Staatsangehörigen zu finden.

Aussenminister Datuk Seri Seyed Hamid Albar unterstrich jedoch, dass Manser "illegal" malaysisches Territorium betreten habe.

Rund 120 Schweizer Firmen in Malaysien

Bundesrat Joseph Deiss hat die Bedeutung Malaysias für die Schweizer Wirtschaft hervorgehoben. Die Schweiz sei mit rund 120 Firmen in Asien vertreten, sagte Deiss.

Die beiden Aussenminister betonten zudem die guten Beziehungen der beiden Länder.

swissinfo und Agenturen

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