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Unerfüllte Schweizer Hoffnungen

Forza Italia! Giovanni Lombardi - Sieger der Etappe von Genf nach Malleray.

(Keystone)

Giovanni Lombardi gewann die 1. Etappe der Tour de Romandie - und holte die im Prolog stark aufgetretenen Schweizer auf den Boden der Realität zurück.

Der Italiener Lombardi verbuchte am Mittwoch auf der mit 187 km längsten Etappe der Tour de Romandie den zweiten Saisonerfolg nach jenem in der vorletzten Woche in der Aragon-Rundfahrt. Lombardi meisterte auf der Zielgeraden das 54-köpfige Spitzenfeld vor dem Spanier José Gutierrez und Eddy Mazzoleni (It).

Der Belgier Rik Verbrugghe verteidigte während des bei widrigsten Verhältnissen stattfindenden Rennens die Gesamtführung mit Erfolg.

Elmigers Schwächeanfall

Martin Elmiger (24) hatte sich als Dritter des Prologs in Genf in eine gute Ausgangslage manövriert. Am Mittwoch verbuchte er während der 1. Etappe in zwei Zwischen-Sprintwertungen drei Sekunden Zeitgutschrift. Elmiger hatte damit Verbrugghe überholt und stand dicht vor der Eroberung des neuerdings gelben Leadertrikots.

Aber 20 km vor dem Ziel verliessen Elmiger die Kräfte. "Bis dahin fühlte ich mich sehr gut. Dann jedoch setzte mir die Kälte zu, und ich vermochte den Schnellsten nicht mehr zu folgen", sagte Elmiger. Er büsste bis ins Ziel noch knapp zwei Minuten ein und fiel im Gesamtklassement auf Platz 60 zurück.

Steve Zampieris vergeblicher Kampf

Derweil sich Elmiger schon in Rücklage befand, kämpfte der Neuenburger Steve Zampieri (24) verbissen gegen die Verfolger und um den ersten Sieg von Wert in seiner Profikarriere.

Zampieri hatte den Grossteil der Jura-Hügelketten solo vor dem Feld hinter sich gebracht. Zunächst holte er den vor ihm ausgerissenen Marc Streel ein, liess den Belgier bald stehen und wies 30 km vor dem Ziel noch 3:15 Minuten Vorsprung auf.

Aber in der Abfahrt der dritten und letzten Bergpreis-Wertung am Pierre-Pertuis wurde der Lokalmatador gestellt. "Bei der Nässe war die Abfahrt sehr schwierig. Zudem war ich schon sehr müde", sagte Zampieri.

Zülles Fahrrad-Schaden

Alex Zülle wurde nach der Abfahrt in Tavannes 7 km vor dem Ziel das Opfer eines Sturzes. Das Velo des Schweizers nahm Schaden, und Zülle erreichte Malleray mit gut einer Minute Rückstand.

Bescheidene Bilanz

Damit fiel die Bilanz der Schweizer nach der Fahrt durch den Jura schliesslich bescheiden aus: Rolf Huser war als 17. bester Schweizer - einen Rang vor Stefan Rütimann.

Als Schweizer Lichtblick schälte sich Alexandre Moos (30) heraus, der nur eine Sekunde hinter Verbrugghe wie nach dem Prolog Gesamtzweiter ist.

Die 2. Etappe vom Donnerstag führt über 172 km von Bellalay nach Charmey (FR). Im Finale sind zwei Bergpreis-Wertungen der 3. Kategorie zu bewältigen.

swissinfo und von Daniel Good (sda)

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