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LONDON/MAILAND (awp international) - Der Chef der italienischen Unicredit Alessandro Profumo will künftige Bankenrettungen nicht mehr allein dem Staat überlassen. In einem Gastbeitrag für die "Financial Times" spracht sich Profumo für einen milliardenschweren europäischen Bankenrettungsfonds aus. Dieser solle aus freiwilligen Beiträgen etwa der 20 grössten europäischen Banken gespeist werden und könnte so über die nächsten Jahre bis zu 20 Milliarden Euro einsammeln.
Der Fonds sei nicht als Abwicklungsanstalt gedacht: Gerate eine Bank in Schieflage, solle der Fonds Garantien geben, damit sich das Institut durch die Ausgabe von besicherten Anleihen Geld beschaffen könne. Der Fonds solle nur eingreifen, wenn europäische Finanzbehörden oder eine mögliche künftige pan-europäische Regulierungsbehörde Hilfe für eine Bank für nötig befinde. Laut "Financial Times" hat Profumo die Idee bereits mit der Deutschen Bank und der spanischen Santander diskutiert.
In einer künftigen Finanzkrise, so Profumo, sei ein solcher Fonds eines von drei notwendigen Elementen, um in einer möglichen künftigen Finanzkrise staatliche Sicherungsmechanismen zu vermeiden. Dazu gehörten ein Aufsichts- und Regulierungssystem, das die Ursachen systemischer Krisen angehe, ein effektives Krisenmanagement, das noch funktionierenden Banken hilft, und ein Abwicklungssystem, das Bankenrettungen verhindert und die Schäden für Aktionäre und Gläubiger begrenzt./ang/nl/dc

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