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MAILAND (awp international) - Der Chef der italienischen Grossbank Unicredit, Alessandro Profumo, könnte Kreisen zufolge am Dienstag zurücktreten. Er werde wahrscheinlich vorübergehend vom aktuellen Verwaltungsratsvorsitzenden Dieter Rampl, der früher Chef der von Unicredit gekauften HypoVereinsbank war, sowie einigen führenden Managern der Bank ersetzt, hiess es am Montag in Mailänder Finanzkreisen. "Für den Augenblick erscheint dies die wahrscheinlichste Hypothese, aber wir werden sehen, was am Dienstag passiert", hiess es bei einer der Quellen, die nicht genannt werden wollen.
Zuvor hatte es in den Finanzkreisen geheissen, dass die Unternehmensspitze am Dienstag zu einem überraschenden ausserordentlichen Treffen zusammenkommt. Dabei soll es vor allem um das als angespannt geltende Verhältnis Profumos zu den anderen Managern der Bank sowie zu den Anteilseignern gehen. Zudem soll er die Führungsgremien der Bank nicht rechtzeitig darüber informiert haben, dass der afrikanische Staat Libyen seine in Italien heftig umstrittene Beteiligung an der Grossbank weiter ausgebaut hat.
Der für seinen autoritären Führungsstil bekannte Profumo stand zuletzt schon öfter unter Beschuss, da er das Inlandsgeschäft umbauen und dabei die Macht der bisher relativ stark positionierten Manager des Inlandsgeschäfts beschneiden will. Der 53-jährige Profumo leitet die Bank seit 1997. Unter seiner Führung wurde die aus der Fusion zahlreicher kleiner regionaler Sparkassen hervorgegangene Bank zu einer der grössten in Europa. Profumo setzte dabei vor allem auf Fusionen und Übernahmen. So hatte die Unicredit 2005 zum Beispiel die HypoVereinsbank gekauft./RX/zb/gl

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