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Unique Airport will Hub bleiben

Die Flughafen-Betreiberin Unique kann mit den letztjährigen Geschäften zufrieden sein.

(Keystone Archive)

"Zürich war, ist und bleibt ein Hub." Diese Position vertrat die Flughafen- Betreiberin Unique anlässlich der Jahresmedienkonferenz. Unique hat weiter ein positives Ergebnis des Geschäftsjahres 2000 präsentiert. Der Umsatz stieg auf 522,5 Mio. Franken, während der Reingewinn auf 89,8 Mio. Franken sank.

In Zürich haben Umsteige-Passagiere Tradition, sagte Konzernchef Josef Felder am Dienstag (27.03.) vor den Medien. Seit 30 Jahren steigen über 30 Prozent aller Passagiere in Zürich um, im vergangenen Jahr waren es gut 10 Mio. Personen oder 44 Prozent.

Darauf basiere die Gewissheit von Unique, ein Hub zu sein und zu bleiben. Dass die Strategie der SAir-Group noch nicht feststehe und ein Auseinanderfallen der Qualiflyer-Group drohe, ändere daran nichts, hielt Finanzchef Beat Spalinger fest. Die Qualiflyer-Gesellschaften flögen weiter nach Zürich oder ihre Flüge würden von anderen übernommen, ist er überzeugt.

Sollte die Politik keine Lösung bringen, will Unique gemäss Felder den Rechtsweg beschreiten.

Deutsche Forderungen gegen weltweiten Trend

Von der Hub-Strategie können Unique auch die Verhandlungen mit Deutschland nicht abbringen. Die deutschen Forderungen stellten sich gegen den weltweiten Trend einer liberalisierten Luftfahrt, sagte Felder. Er hoffe deshalb, dass Moritz Leuenberger mit seinem deutschen Kollegen Kurt Bodewig einen Vertrag ohne diskriminierende oder wettbewerbsverzerrende Einschränkungen aushandle.

Positiver Gewinn der Unique

Im weiteren konnte die Unique Erfreuliches von Geschäftsjahr 2000 berichten. Der Gewinn vor Steuern stieg um 10 Prozent auf 113,2 Mio. Franken. Dass der Reingewinn dennoch gesunken sei, sei eine Folge der Flughafen-Privatisierung im letzten Jahr, sagte Beat Spalinger.

Erstmals habe Unique nämlich auf den gesamten Gewinn Steuern bezahlt: Die Steuerlast stieg damit von 6,8 auf 23,4 Mio. Franken. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Dividende von 5,50 Franken pro Aktie.

271 Millionen aus Nicht-Fluggeschäft

Im Fluggeschäft wurden die Einkünfte um 7,3 Prozent auf 252 Mio. Franken gesteigert. Erstmals wurde es laut Spalinger vom Nicht-Fluggeschäft überflügelt. Dieses stieg um 12 Prozent auf 271 Mio. Franken und machte 52 Prozent der Gesamteinnahmen aus.

Mehr Stellen, höhere Löhne

Auf der anderen Seite stiegen auch die Aufwendungen. Die Personalkosten als grösster Posten erhöhten sich um 12 Prozent. Dies sei das Resultat der Schaffung von 65 neuen Arbeitsstellen und einer Erhöhung der Löhne auf ein marktkonformes Niveau, sagte Spalinger. Damit sei die vor der Privatisierung laut gewordene Befürchtung von Stellenabbau und Lohndrückerei widerlegt.

Die Zahl der Passagiere stieg um 8,4 Prozent auf 22,7 Mio. Personen. Die Flugbewegungen nahmen unterproportional um 6,3 Prozent auf 325'622 zu. Damit stieg die Auslastung pro Flug von 68,3 auf 69,6 Passagiere.

Im Jahr 2000 wurden zudem 545'000 Tonnen Fracht via Flughafen Zürich transportiert - ein Plus von 10,2 Prozent.

Effizienzsteigerung

Für 2001 rechnet Unique mit rund 600 Mio. Franken Umsatz und einem Gewinnwachstum. Die Investitionen werden infolge des laufenden Ausbaus deutlich zunehmen. Für die kommenden drei Jahre erwarte Unique ein Umsatzwachstum, das über dem Wachstum der Passagierzahlen liege.

swissinfo und Agenturen


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