Navigation

Unique favorisiert Pistenverlängerung - Kapazitätsengpass aber absehbar

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2009 - 14:50 publiziert

Zürich (awp/sda) - Die Zürcher Flughafen AG (Unique) favorisiert von den im SIL-Prozess noch zur Diskussion stehenden Betriebsvarianten jene mit einer Verlängerung der Piste 28. Mit dieser Variante sind laut Unique am wenigsten Personen vom Fluglärm betroffen.
Allerdings könne bereits mittelfristig mit keiner der vorliegenden Betriebsvarianten die prognostizierte Nachfrage abgedeckt werden, hält Unique in ihrer Mitteilung vom Donnerstag fest. Ein Kapazitätsengpass sei absehbar.
Langfristig hätte gemäss Unique die Nachfrage nur mit der "Variante P" befriedigt werden können, die vom Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) bereits im Juli 2008 fallen gelassen wurde. Sie hatte eine Raumsicherung für eine Parallelpiste vorgesehen.
Nach dem Vorentscheid des Bundes gegen ein Parallelpistensystem sei eine Steigerung der Stundenkapazität, die für den Betrieb einer interkontinentalen Verkehrsdrehscheibe nötig sei, nur noch mit Starts nach Süden geradeaus möglich, schreibt Unique.
Aus Sicht der Flughafenbetreiberin sei es deshalb zweckmässig, diese Start-Art in den Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) aufzunehmen und damit die raumplanerische Sicherung vorzunehmen.
rt

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?