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MONTABAUR (awp international) - Der Internetdienstleister United Internet will in diesem Jahr stärker als zuletzt wachsen. Um 15 Prozent soll der Umsatz in diesem Jahr steigen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. United Internet (1&1, GMX, Web.de) setzt dabei mit auf Wachstumsfelder wie mobiles Internet und "Cloud-Anwendungen", bei denen Kunden Speicherplatz und Programme auf Servern zur Verfügung gestellt werden. 2009 legte der Umsatz um 5,6 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro zu. Die Aktionäre dürfen sich für 2009 über eine Sonderdividende freuen, die Aktie gab im frühen Handel trotzdem knapp drei Prozent nach.
Das operative Ergebnis will United Internet angesichts hoher Kosten für Qualitätssicherung und Marketing in neuen Geschäftsfeldern stabil halten. Auch mögliche Übernahmen im Ausland könnten auf das Ergebnis drücken. United Internet sieht sich früheren Aussagen zufolge nach Übernahmemöglichkeiten im Webhosting um, nachdem im vergangenen Jahr der deutsche Webhoster Strato an die Deutsche Telekom ging. Im abgelaufenen Jahr legte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 12,4 Prozent auf 356,1 Millionen Euro. Inklusive der Einmalerträge aus Anteilsverkäufen verdiente United Internet operativ sogar 416,7 Millionen Euro.
Das Produktsegment, zu dem neben dem Webhosting das DSL-Geschäft gehört, wuchs im Gesamtjahr wie zuletzt besonders stark. Der Umsatz legte um 6,7 Prozent zu, das EBITDA um 13,5 Prozent. Die Zahl der DSL-Verträge ging im Schlussquartal noch einmal auf 3,31 Millionen zurück, 580.000 DSL-Kunden hatte United Internet vergangenes Jahr von Freenet übernommen. Insgesamt kam United Internet wie geplant auf 9,15 Millionen Kundenverträge.
Im Online-Marketing machte sich hingegen die Wirtschaftskrise und die damit verbundene Werbeflaute bemerkbar und sorgte für einen Rückgang bei Umsatz und EBITDA. Künftig will United Internet eine neue Segmentberichterstattung einführen. Statt in "Produkte" und "Online-Marketing" teilt das Unternehmen seine Geschäfte dann in die Sparten "Access" für Internetanschlüsse und "Applications" für Webhosting, Anwendungen und das Onlinemarketing auf.
Seine Aktionäre beteiligt der Internetdienstleister mit einer Sonderdividende von 20 Cent an der positiven Entwicklung. Insgesamt sollen sie nun 40 Cent für 2009 bekommen. Unterm Strich machte United Internet einen Gewinn je Aktie von 1,22 Euro. Im Vorjahr hatten Abschreibungen auf Anteile an Freenet und Versatel das Ergebnis in die roten Zahlen gedrückt. Die Dividende war daher ausgefallen./gr/zb/tw

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