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United Technologies sieht Boden erreicht (AF)

Dieser Inhalt wurde am 20. Oktober 2009 - 15:00 publiziert

HARTFORD (awp international) - Der von der Wirtschaftskrise durchgerüttelte US-Mischkonzern United Technologies sieht den Boden erreicht. "Der Auftragseingang hat sich stabilisiert, allerdings auf niedrigem Niveau", sagte Konzernchef Louis Chenevert am Dienstag am Sitz in Hartford (Connecticut). In Asien, besonders in China, gehe es sogar schon wieder aufwärts. Allerdings sei die Erholung noch mit Unsicherheiten behaftet, schränkte er ein. Die Börsianer zeigten sich hin- und hergerissen: Vorbörslich bewegte sich der Kurs kaum.
Das dritte Quartal lief bereits besser als das zweite, als United Technologies herbe Einbussen hatte hinnehmen müssen: Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur noch um 11 Prozent auf 13,4 Milliarden Dollar, der Überschuss schrumpfte um 14 Prozent auf insgesamt 1,1 Milliarden Dollar. Damit schnitt das Unternehmen besser ab als von Analysten erwartet.
Zu United Technologies gehören bekannte Namen wie der Aufzug-Hersteller Otis, der Hubschrauber-Produzent Sikorsky oder der Triebwerksbauer Pratt & Whitney. Der Konzern ist auch der grösste Hersteller von Cockpit-Elektronik. Das Luftfahrt-Geschäft lief die ganze Krise hindurch noch recht gut. Besonders schlimm traf die Flaute dagegen die Klimaanlagen-Sparte, die von Juli bis September fast ein Viertel ihres Umsatzes verlor.
Trotz der Flaute blieben alle Sparten in den schwarzen Zahlen. Dazu trug auch der Sparkurs der Konzernführung bei. Binnen zwei Jahren müssen 18.000 der ehedem 223.000 Mitarbeiter gehen. Im Gesamtjahr will der Konzern so noch 4,10 Dollar je Aktie verdienen nach 4,90 Dollar im Vorjahr. Nach neun Monaten hat das Unternehmen 2,97 Dollar je Aktie verdient. Der Umsatz soll wie gehabt auf 53 Milliarden Dollar schrumpfen./das/nl/wiz

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