Unveränderte Geldpolitik der Nationalbank

Die Banken können sich weiterhin fast gratis bei der Nationalbank Geld besorgen. Der Leitzins bleibt bei rekordtiefen 0,25%, weil der Aufschwung noch zu fragil ist. Banken und Kreditnehmer werden aber zu grösster Vorsicht bei Hypotheken ermahnt.

Dieser Inhalt wurde am 11. März 2010 - 16:45 publiziert

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt das Zielband für den Dreimonats-Libor wie erwartet auf dem im März 2009 erreichten Tiefststand von null bis 0,75%. Sie will den Libor weiterhin im unteren Bereich des Bandes um 0,25% halten, wie sie am Donnerstag bekannt gab.

Das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr wird etwas schwungvoller ausfallen als noch im Dezember prognostiziert. War die Notenbank damals für 2010 von einem Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts (BIP) von 0,5 bis 1,0% ausgegangen, erwartet sie jetzt eine Zunahme um "rund 1,5%".

Die Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung verdichteten sich. Der Exportsektor beginne davon zu profitieren, und der Binnensektor entwickle sich erfreulich. Laut SNB bleibt der konjunkturelle Aufschwung aber fragil und ist wegen Nachwirkungen der Krise auf die Weltwirtschaft mit Unsicherheiten behaftet.

Die Konjunktur profitiere weiter stark von staatlichen Stützungsmassnahmen. Erst wenn diese ausliefen, werde sich zeigen, ob die Erholung auf bestimmten internationalen Märkten von Dauer sein werde.

Die Teuerung werde sich in der Schweiz dieses Jahr mit 0,7% in Grenzen halten. Im weiteren bekräftigte die SNB, dass sie einer übermässigen Aufwertung des Frankens gegen den Euro entschieden entgegenwirken werde.

swissinfo.ch und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen