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ATLANTA (awp international) - Der US-Paketdienst UPS hat dank eines guten Weihnachtsgeschäfts die Kurve gekriegt. Der in der Wirtschaftskrise drastisch zurückgegangene Gewinn erholte sich. Mit 757 Millionen Dollar lag er im vierten Quartal unterm Strich dreimal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. UPS habe ein "makelloses" Weihnachtsgeschäft abgeliefert, erklärte Konzernchef Scott Davis am Dienstag. In der Spitze habe der Konzern pro Tag über 24 Millionen Sendungen zugestellt und damit mehr als erwartet. Im Durchschnitt waren es gut 17 Millionen Sendungen.
In den gesamten drei Monaten stellte UPS 1,1 Milliarden Sendungen zu, gut 1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz gab dennoch um knapp 3 Prozent auf 12,4 Milliarden Dollar nach. Vor allem das wichtige Paketgeschäft in der Heimat schwächelte. Dagegen konnte UPS im Ausland erneut zulegen. Die Anleger waren angetan: Der Kurs stieg vorbörslich um gut 1 Prozent.
UPS will die Krise noch nicht ganz abhaken. "Das erste Quartal wird das herausforderndste im ganzen Jahr für UPS werden", sagte Finanzchef Kurt Kuehn. Er erwartet, dass der Konzern profitabler sein wird als im schwachen Vorjahreszeitraum. Für das gesamte Jahr rechnet er damit, dass der Gewinn je Aktie auf 2,70 bis 3,05 Dollar steigt - das wäre zwar mehr als im Jahr 2009 mit 2,31 Dollar, aber weniger als 2008 mit 3,50 Dollar.
Logistikkonzerne gelten als wichtiges Barometer für die Konjunkturentwicklung. Sie arbeiten für so gut wie alle Branchen und für Privatkunden. Die Wirtschaftskrise hatte sie entsprechend hart getroffen. Der grösste Konkurrent FedEx musste zuletzt einen Gewinneinbruch verkraften. Die Deutsche Post rutschte in die roten Zahlen. Beide Konzerne legen ihre Quartalszahlen im März vor./das/DP/tw

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