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WASHINGTON (awp international) - Die US-Notenbank will am Kauf von Anleihen festhalten. Die leichte Verbesserung des Ausblicks auf die wirtschaftliche Entwicklung sei nicht ausreichend, um an dem Programm Veränderungen vorzunehmen, hiess es in dem am Dienstag in Washington veröffentlichten Protokoll der Sitzung der Federal Reserve vom 14. Dezember. Der Stab der Notenbank hatte die Prognose für das Bruttoinlandsprodukt für die kurze Frist angehoben, den mittelfristigen Ausblick aber kaum verändert.
Die Notenbanker sind trotz einiger Zeichen ansteigender wirtschaftlicher Aktivitäten und verbesserter Konsumausgaben weiter besorgt über einige Punkte. Dazu zählen die kraftlose Entwicklung der Einstellungen und der ramponierte Häusermarkt. Auf diesem hatte es zuletzt wieder Zeichen eines Rückgangs gegeben.
EURO-SCHULDENPROBLEME RISIKO FÜR US-ERHOLUNG
Die Erholung ist den Mitgliedern des geldpolitischen Ausschusses zufolge aber auch weiterhin Risiken ausgesetzt, die einer positiven Entwicklung entgegenwirken könnten. Neben der Situation am Häusermarkt zählen sie auch die Schuldenprobleme einiger Staaten in Europa dazu. Kurzfristig könnte allerdings die Einigung im Steuerstreit zwischen US-Präsident Barack Obama und den Republikanern im Kongress das Wachstum in den Vereinigten Staaten anschieben.
Grundsätzlich sind die Ausschussmitglieder zuversichtlich, dass sich die Erholung der US-Wirtschaft ausweitet. Am wahrscheinlichsten ist demnach ein schrittweiser Anstieg des Wachstums verbunden mit langsamen Fortschritten bei der Beschäftigung. Derzeit gebe es weiter viel Zurückhaltung bei Einstellungen und Investitionen. Allgemein rechnet die Fed mit einem moderaten Fortschritt bei der Inflation.
KAUM REAKTION
An den Märkten war die Reaktion auf das Protokoll sehr verhalten. Der Euro zeigte nahezu keine Reaktion. Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihen verlor ein wenig und rutschte knapp ins Minus. Der Dow Jones legte kaum merklich zu./RX/he/stb

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