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US-Fluggesellschaften leiden unter teurem Sprit (AF)

CHICAGO (awp international) - Es war ein harter Jahresbeginn für die US-Fluggesellschaften: Teures Kerosin sowie zahlreiche Flugausfälle nach den Winterstürmen in den USA und dem Erdbeben in Japan haben die Airlines belastet. Die Geschäftszahlen fürs erste Quartal fielen schwach aus.
Die frisch fusionierte Nummer eins der Branche, United Continental , vergrösserte ihren Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 183 Millionen auf 213 Millionen Dollar (146 Mio Euro). Erschwerend kamen bei dem neuen Branchenprimus die Kosten für den Zusammenschluss hinzu; erst im Vorjahr waren United und Continental zusammengegangen.
Bereits am Mittwoch hatte American Airlines einen Verlust von 436 Millionen Dollar vermeldet. Der grösste US-Billigflieger Southwest Airlines blieb mit 5 Millionen Dollar immerhin noch in den schwarzen Zahlen. Auch der Lufthansa-Beteiligung JetBlue gelang es, Geld zu verdienen, wenngleich nur magere 3 Millionen Dollar.
Dabei läuft das Geschäft eigentlich wieder gut, seit die Rezession überwunden ist. Beispiel United Continental: Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar. Doch alleine für Sprit musste die Gesellschaft im gleichen Zeitraum 28 Prozent mehr ausgeben.
Konzernchef Jeff Smisek zeigte sich angesichts der zahlreichen Belastungen erleichtert, dass der Verlust nicht noch grösser ausgefallen ist: "Meine Kollegen haben einen grossartigen Job gemacht." In der kommenden Woche legen Delta Air Lines und US Airways ihre Zahlen vor./das/stw/he

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