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US-Mobilfunker Sprint Nextel laufen die Kunden davon - Verlust ausgeweitet

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2009 - 13:30 publiziert

OVERLAND PARK (awp international) - Der US-Mobilfunker Sprint Nextel rutscht immer weiter in die roten Zahlen: Unterm Strich stand im dritten Quartal ein Minus von 478 Millionen US-Dollar, wie die Nummer Drei auf dem US-Mobilfunkmarkt am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr hatte der Verlust noch 326 Millionen Dollar betragen. Vorbörslich sank der Kurs um rund 2,1 Prozent.
Der Mobilfunker verliert immer mehr Kunden an die Konkurrenz. Im abgelaufenen Quartal kündigten rund eine halbe Million ihre Verträge - insgesamt kommt Sprint so noch auf 48,3 Millionen Mobilfunk-Kunden. Die Gesamterlöse fielen wegen der Abwanderung mit 8,04 Milliarden Dollar 9 Prozent niedriger aus als im Vorjahr.
RIVALEN GEWINNEN
Vor allem AT&T zieht in den USA immer mehr Kunden mit dem iPhone an, im abgelaufenen Quartal gewann der Rivale allein zwei Millionen neue Mobilfunk-Kunden. Auch die Nummer Eins auf dem US-Mobilfunkmarkt, Verizon Wireless, konnte mehr als eine Million Handy-Nutzer neu an sich binden.
Sprint versucht dieser Entwicklung mit einer ganzen Palette der neuen computerähnlichen Smartphones zu begegnen. Dazu gehören unter anderem der neue Pam Pre und das Google-Handy HTC Hero. Auf das Gesamtjahr gesehen hat sich Sprint zum Ziel gesetzt, weniger Kunden an die Konkurrenz zu verlieren als 2008.
UMBAU KOSTET
Am anderen Ende leidet der Telekomkonzern nach wie vor unter seinem Umbau. Der Free Cashflow schrumpfte auf 660 Millionen Dollar zusammen, weil Sprint rund 200 Millionen Dollar in die Pensionspläne seiner Mitarbeiter pumpen musste. Das Unternehmen streicht zudem gerade weitere 8.000 Stellen. Wie weit der Umbau gediehen ist, dazu äusserte sich Sprint zunächst nicht./gr/das/tw

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