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NEW YORK/WASHINGTON (awp international) - US-Präsident Barack Obama lässt im Währungsstreit mit China nicht locker. Der Präsident habe den chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao bei einem direkten Gespräch in New York erneut gedrängt, den chinesischen Yuan entschlossen aufzuwerten. "Es gab eine lange Diskussion über dieses Thema", sagte Obamas Asien-Berater Jeff Bader nach der Zusammenkunft. Der Währungsstreit sei der wichtigste Gesprächspunkt bei dem Treffen beider Staatsmänner am Rande der UN-Vollversammlung gewesen.
Bereits vor der Begegnung hatte Obama die Chinesen zu "ehrlichen Diskussionen" und einer besseren Zusammenarbeit in wirtschaftlichen Fragen aufgefordert. Wen hatte zuletzt am Vorabend eine starke Aufwertung des Yuan abgelehnt. "Es gibt keine Basis für eine drastische Aufwertung", sagte er am Mittwoch in New York. Die Ablehnung begründete er mit der Furcht vor einer Pleitewelle in der Exportwirtschaft Chinas. Ein unterbewerteter Yuan erleichtert chinesische Exporte etwa in die USA. Washington klagt bereits sei Jahren darüber./mcm/DP/stw

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