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US-Aussenminister Rex Tillerson spricht beim Arktischen Rat in Fairbanks.

Keystone/AP/MARK THIESSEN

(sda-ats)

Der Arktische Rat hat sich mit der Stimme der USA für grössere Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel ausgesprochen.

Der Rat nehme mit Besorgnis zur Kenntnis, dass die Durchschnittstemperaturen in der Region nördlich des Polarkreises mehr als zweimal so schnell stiegen wie im Rest der Welt, heisst es in der Abschlusserklärung des aus acht Ländern bestehenden Gremiums.

Neben den USA gehören dem vor 20 Jahren gegründeten Rat Kanada, Russland, Finnland, Dänemark, Island, Schweden und Norwegen an. Die Schweiz hat Beobachterstatus beantragt.

Die Haltung der USA war mit Spannung erwartet worden, weil sich die Regierung von Präsident Donald Trump skeptisch zum Klimaschutz geäussert hatte. Eine Entscheidung über den Verbleib des Landes im Pariser Klimaschutzabkommen sei dennoch nicht gefallen. "Wir treffen keine überhastete Entscheidung, wir arbeiten daran, die beste Entscheidung für die Vereinigten Staaten zu treffen", sagte Aussenminister Rex Tillerson in Fairbanks.

Die Erwärmung der Arktis hat weitgehende soziale, umweltpolitische und wirtschaftliche Folgen auf die Region und die ganze Welt. Der Rat erneuerte seine Forderung zur Reduzierung des Ausstosses von Treibhausgasen und anderer Klimaschädlinge. Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen müssten unbedingt eingehalten und bis 2030 umgesetzt werden.

SDA-ATS