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Valiant-VRP: Wachstum geht weiter - Hohes Potenzial der Postfinance-Kooperation

Dieser Inhalt wurde am 18. November 2009 - 11:50 publiziert

Zürich (awp) - Valiant-Verwaltungsratspräsident Kurt Streit erwartet, dass die Bankengruppe auch 2010 weitere Kooperation oder Fusionen mit Regionalbanken eingehen wird. Angesichts der wirtschaftlichen Rahmengedingungen mit zunehmenden Kosten, schärferen Regulierungen und einer schrumpfenden Zinsmarge dürfte der Konzentrationsprozess unter den Regionalbanken weitergehen, sagte Streit in einem Interview mit AWP.
Im eigenen Geschäft möchte Valiant "in konzentrischen Kreisen", angrenzend an seine heutigen Marktgebiete, wachsen, so Streit. Bei der Eröffnung neuer Geschäftsstellen lege die Gruppe nach den Anfang 2010 anstehenden Eröffnungen in Basel und Biel einen Marschhalt ein. Für gesunde Banken sei Valiant aber als Plattform immer offen. Im laufenden Jahr hat Valiant mit vier Regionalbank fusioniert und am Mittwoch eine Kooperation mit der Clientis Triba Partner Bank bekanntgeben.
Hohe Erwartungen hat Streit an die Zusammenarbeit von Valiant mit der Postfinance im Kreditgeschäft. Angesichts der hohen Liquidität von Postfinance von rund 30 Mrd CHF liege das Potenzial des Geschäfts bei 10 Mrd CHF und mehr. Das heisse allerdings nicht, dass Valiant und Postfinance in den nächsten 6 bis 12 Monaten 10 Mrd CHF vergeben würden, so Streit: "Die Frage ist vielmehr, was der Markt aufnimmt und was man überhaupt platzieren kann."
Im laufenden Geschäftsjahr werde die Valiant Gruppe trotz der Fusionkosten das Vorjahresergebnis halten können und damit ihr Kernziel für 2009 erreichen, bekräftigte Streit frühere Angaben. Bei einer schrumpfenden Zinsmarge könne Valiant das Zinsergebnis allerdings nur über das Wachstum halten, so der Verwaltungsratspräsident. Das schnelle Wachstum der Neugelder des ersten Halbjahres hat sich laut Streit im zweiten Semester abgeschwächt: Nach wie vor flössen der Bank aber Gelder zu.
Lesen Sie das vollständige Interview im awp-Premiumdienst.
tp/uh

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