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Muttenz (awp) - Valora hat im ersten Halbjahr 2010 sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis gesteigert. Die Erwartungen der Analysten wurden in etwa erfüllt. Der Ausblick ist allerdings etwas vage: Die selbstgesteckten Ziele sollen erreicht werden, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit.
Der Umsatz stieg um 1,2% auf 1'431,9 Mio CHF. Das Betriebsergebnis (EBIT) kletterte deutlich um 55% auf 35,7 Mio und der Reingewinn lag mit 26,0 Mio CHF um fast 44% höher. Die EBIT-Marge stieg auf 2,5% nach 1,6%. Allein der Verkauf der Sammelbilder zur Fussball-WM habe 6,3 Mio CHF zum operativen Gewinn beigetragen.
Diszipliniertes Kostenmanagement, Effizienzsteigerungen vor allem in der Logistik sowie Massnahmen zur Optimierung der Einsatzplanung an den Verkaufsstellen führten zu einer Reduktion der Betriebskosten um 6,5 Mio CHF. Die Kostenquote liegt damit nun bei 28,1% der Nettoerlöse. Die Eigenkapitalquote liege bei 42,4%. Valora sei weiterhin trotz der Dividendenausschüttung für 2009 nahezu ohne Nettoschulden.
Mit den ausgewiesenen Zahlen hat das Unternehmen die Prognosen in etwa getroffen. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 1'435,0 Mio und einem EBIT von 34,9 Mio CHF gerechnet. Den Reingewinn hatten sie bei 26,4 Mio CHF erwartet.
Die Division Retail konnte den Umsatz um 13,9 Mio auf 792,0 Mio CHF steigern. Während Fussball-Sammelbilder einen Umsatzbeitrag von 9,3 Mio CHF beisteuerten, wurde dieser durch negative Währungseffekte von 9,1 Mio CHF fast vollständig ausgeglichen. Die grösste Steigerung wurde von der Sparte Kiosk Schweiz mit einem Umsatzplus von 1,2% erzielt. Bis auf Gastro konnten alle Geschäftsbereiche und Ländergesellschaften zu der Steigerung beitragen.
In der Division Media konnte der Umsatz um 30,0 Mio auf 375,1 Mio CHF erhöht werden. Die Verbesserung sei neben den Umsätzen durch die Fussball-Sammelbilder (29 Mio CHF) insbesondere auf den höheren Verkauf im Tabakgrosshandel in der Schweiz sowie auf den Pressegrosshandel in Österreich zurückzuführen. Auch die Kosten konnten gesenkt werden. Die Entwicklung der Wechselkurse belastete die Nettoerlöse indes um 4,8 Mio CHF.
Valora Trade habe sich ebenfalls erfreulich entwickelt, der Umsatz ging dennoch um 29,3 Mio auf 348,8 Mio CHF zurück. Währungseffekte hätten die Umsätze um 3,1 Mio CHF belastet. Aufgrund des Ablaufs von Distributionsverträgen in Deutschland war dieser Bereich mit einem Umsatzrückgang um 45% am stärksten betroffen.
Die Umsetzung des Strategieprogramms "Valora 4 success" habe die erwarteten Resultate geliefert und soll Ende 2010 zu 80% abgeschlossen sein, heisst es weiter. Das Programm werde konsequent fortgesetzt und werde die Grundlage für künftiges Wachstum sein.
Für das Gesamtjahr 2010 ist der Ausblick relativ vage. Das Unternehmen ist zuversichtlich, die selbst gesteckten Ziele ohne den Effekt von Währungsschwankungen erreichen zu können. Im Spätherbst soll die mittel- und langfristige Strategie vorgestellt werden. "Wir sind mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres zufrieden. Nun wollen wir unseren Fokus vom Turnaround auf Wachstum ausrichten", wird CEO Thomas Vollmoeller in der Mitteilung zitiert.
dr/ra

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