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Lausanne (awp) - Die Versicherungsgruppe Vaudoise ist im Rechnungsjahr 2010 weiter gewachsen. Vor allem im Lebengeschäft hat sie dank der italienischen Steueramnestie massiv zugelegt; aber auch im Nichtleben-Bereich lag die Zuwachsrate über dem stagnierenden Schweizer Markt. Der Reingewinn konnte leicht gesteigert werden. Entsprechend wird der Generalversammlung eine Dividendenerhöhung beantragt. In den ersten drei Monaten 2011 hat sich das Wachstum fortgesetzt.
Die verdienten Prämien für eigene Rechnung nahmen im Berichtsjahr um zwei Drittel auf 2,97 Mrd CHF zu. Dazu trug insbesondere die Verdoppelung der gebuchten Bruttoprämien im Lebengeschäft auf 2,31 Mrd CHF bei. Dieses Wachstum sei vor allem auf die Entwicklung der Assurfinance-Geschäfte von Valorlife zurückzuführen, die von der italienischen Steueramnestie profitiert habe, teilt der Versicherer am Dienstag mit. In den ersten drei Monaten 2011 hat sich das Wachstum aber wieder normalisiert, die Lebenprämien stiegen um 6,7%, so die Mitteilung weiter.
Im Nichtleben-Geschäft nahmen die Prämien 2010 um 2,5% auf 658,9 Mio CHF zu und damit über dem stagnierenden Schweizer Markt, wie es heisst. Bis auf einen leichten Rückgang in der Haftpflichtbranche seien in allen Nichtleben-Segmenten Zuwächse erzielt worden. Insbesondere die Motorfahrzeugbranche, die einen bedeutenden Anteil am Portefeuille darstelle, habe sich mit +1,8% wieder positiv entwickelt. Im ersten Quartal 2011 hat sich die Entwicklung fortgesetzt, die Nichtleben-Prämien stiegen um 2,9%.
Auf der Aufwandseite nahm der Versicherungsaufwand 2010 um 80% auf 2,72 Mrd CHF zu. Hingegen konnten die allgemeinen Betriebs- und Verwaltungskosten mit 210,0 Mio CHF stabil gehalten werden.
Das versicherungstechnische Ergebnis im Lebenbereich wird mit 26,5 Mio CHF ausgewiesen. Der Rückgang gegenüber den 43,7 Mio im Vorjahr wird mit der Verstärkung der Rückstellungen für Zinsrisiken erklärt. Im Nichtleben-Segment lag das Ergebnis bei 106,3 Mio CHF (VJ 85,6 Mio). Die Combined Ratio konnte - ohne Zuweisung an Sicherheits- und Schwankungsrückstellungen - auf 87,4% von 89,6% im Vorjahr verbessert werden.
Operativ hat der Versicherer mit 165,0 Mio CHF (VJ 160,9 Mio) ein Rekordergebnis erzielt, der Reingewinn stieg um 2,9% auf 130,4 Mio. Den Aktionäre wird entsprechend eine Dividendenerhöhung auf 7,00 CHF je Namenaktie B zur Ausschüttung vorgeschlagen, nach 6,00 im Vorjahr.
Die Netto-Anlageperformance 2010 wird mit 3,8% angegeben und hat sich im Vorjahresvergleich (4,2%) leicht verschlechtert. Der Anteil von Aktien und alternativen Anlagen wurde auf 13% von 6% erhöht, heisst es weiter.
Das Finanzergebnis nach Zuweisung zur versicherungstechnischen Rechnung erreicht 42,9 Mio CHF (VJ 47,3 Mio). Das Anlagevolumen betrug 10,51 Mrd CHF (VJ 8,92 Mrd), und die technischen Rückstellungen erreichen 9,47 Mrd CHF (8,13 Mrd).
Das Eigenkapital der Gruppe vor der Gewinnverteilung nahm im Berichtsjahr um 18% auf 897,4 Mio CHF zu; die Eigenkapitalrendite erreichte 15,7%. Die Solvabilitätsspanne wird mit 323% angegeben. Die Gruppe weise eine nach dem Schweizer Solvenztest berechnete Risikofähigkeit aus, die "weit über dem erforderlichen Deckungsgrad" liege.
Auf das Datum der Publikation des Jahresergebnisses hat sich die Gruppe zudem ein neues Erscheinungsbild gegeben.
rt/uh

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