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Lausanne (awp) - Die Versicherungsgruppe Vaudoise ist im Rechnungsjahr 2010 weiter gewachsen. Vor allem im Lebengeschäft hat sie dank der italienischen Steueramnestie massiv zugelegt; aber auch im Nichtleben-Bereich lag die Zuwachsrate über dem stagnierenden Schweizer Markt. Die Aktionäre partizipieren an der guten Entwicklung mit einer Dividendenerhöhung. In den ersten drei Monaten 2011 hat sich das Wachstum fortgesetzt.
LEBENGESCHÄFT TREIBT PRÄMIENWACHSTUM
Die verdienten Prämien für eigene Rechnung nahmen im Berichtsjahr um zwei Drittel auf 2,97 Mrd CHF zu. Dazu trug insbesondere die Verdoppelung der gebuchten Bruttoprämien im Lebengeschäft auf 2,31 Mrd CHF bei. Dieses Wachstum sei vor allem auf die Entwicklung der Assurfinance-Geschäfte von Valorlife zurückzuführen, die von der italienischen Steueramnestie profitiert habe, teilt der Versicherer am Dienstag mit.
Die Prämieneinnahmen von Valorlife erreichten im Berichtsjahr 1,99 Mrd CHF. Gemessen am eingesetzten Eigenkapital rentierte dieser nicht zum Kerngeschäft gehörende Bereich mit rund 10%, wie CFO Jean-Daniel Laffely am Dienstag an der Bilanzpressekonferenz in Zürich sagte. Das versicherungstechnische Ergebnis im Lebenbereich wird mit 26,5 Mio CHF ausgewiesen. Der Rückgang gegenüber den 43,7 Mio im Vorjahr wird mit der Verstärkung der Rückstellungen für Zinsrisiken erklärt.
NICHTLEBEN WÄCHST ÜBER MARKT
Im Nichtleben-Geschäft nahmen die Prämien 2010 um 2,5% auf 658,9 Mio CHF und damit über dem stagnierenden Schweizer Markt zu. Insbesondere die Motorfahrzeug-Sparte habe sich mit +1,8% wieder positiv entwickelt. Das versicherungstechnische Ergebnis erreichte 106,3 Mio CHF (VJ 85,6 Mio). Die Combined Ratio konnte vor allem dank eines schadenarmen Jahres, guter Schadenereignisse der Vorjahre und stabiler Kosten um 2,2 Prozentpunkte auf 87,4% verbessert werden.
Der Versicherungsaufwand stieg im Berichtsjahr insgesamt um 80% auf 2,72 Mrd CHF. Die allgemeinen Betriebs- und Verwaltungskosten konnten mit 210,0 Mio CHF stabil gehalten werden.
Operativ vor Steuern hat der Versicherer mit 165,0 Mio CHF (+2,5%) ein Rekordergebnis erzielt, der Reingewinn (nach Steuern) stieg um 2,9% auf 130,4 Mio. Den Aktionären wird entsprechend eine um 1,00 auf 7,00 CHF erhöhte Dividende je Namenaktie B vorgeschlagen.
AKTIENANTEIL VERDOPPELT
Die Netto-Anlageperformance 2010 wird mit 3,8% angegeben und hat sich im Vorjahresvergleich (4,2%) leicht verschlechtert. Das Ergebnis sei allerdings "ausgezeichnet" angesichts der Finanzmarktbedingungen, so das Management. Der Anteil von Aktien und alternativen Anlagen wurde auf 13% von 6% erhöht.
Das Finanzergebnis nach Zuweisung zur versicherungstechnischen Rechnung erreicht 42,9 Mio CHF (VJ 47,3 Mio). Das Anlagevolumen lag bei 10,51 Mrd CHF (VJ 8,92 Mrd), die technischen Rückstellungen bei 9,47 Mrd CHF (8,13 Mrd).
Das Eigenkapital der Gruppe konnte im Berichtsjahr um 18% auf 897,4 Mio CHF gestärkt werden; die Eigenkapitalrendite erreichte 15,7%. Die Solvabilitätsspanne 1 wird mit 323% angegeben. Die Gruppe liege auch "weit über dem erforderlichen Deckungsgrad" des Swiss Solvency Tests, sagte CEO Philippe Hebeisen.
STARKES WACHSTUM IM Q1
In den ersten drei Monaten ist der Versicherer weiter gewachsen: Die Nichtleben-Prämien stiegen um 2,9%, im Lebengeschäft normalisierte sich die Zuwachsrate auf 6,7%. "Die Zuwachsraten haben uns etwas erstaunt liegen über Budget", so Hebeisen. "Wir dürfen aber nicht erwarten, dass sich dieses Wachstum so fortsetzt."
Im Rahmen der Strategie 2011-13 soll will CEO Hebeisen mit der Vaudoise im Massenmarkt mit dem Marktdurchschnitt wachsen, in den Bereichen Einzelleben und KMU stärker. Zudem wird der Ausbau der Marktposition in der Deutschschweiz angestrebt.
An der Börse honorieren die Anleger die Zahlen. Die Bank Vontobel spricht von einem "äusserst soliden Ergebnis". Die Aktie legt bis um 12.25 Uhr um 2,8% auf 299 CHF zu (SPI -0,8%).
rt/uh

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