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Lausanne (awp) - Die in der Vaudoise Assurances Holding zusammengefasst Gruppe hat im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von 56,4 (VJ 55,6) Mio CHF erzielt. Die verdienten Nettoprämien stiegen dank eines markanten Wachstums von Versicherungsprodukten mit Kapitalanlagen im Lebengeschäft auf 1'760,9 (527,8) Mio CHF. Diese Zuwachsraten dürften im zweiten Halbjahr allerdings nicht mehr erreicht werden. Für das Ganzjahr erwartet das Management ein "sehr gutes" Ergebnis. Jedoch werde das Rekordresultat des Geschäftsjahres 2009 kaum erreicht, teilt der Versicherer am Dienstag mit.
Im Lebengeschäft stiegen die verdienten Prämien markant auf 1'428,0 (199,0) Mio CHF. Davon entfielen 1'266,6 Mio CHF auf die liechtensteinische Tochtergesellschaft ValorLife. Diese bietet Versicherungsprodukte mit Kapitalanlagen für Rechnung der Zeichner an und habe vom Steuererlass in Italien profitiert, heisst es weiter. Die verdienten Prämien der Vaudoise Leben betrugen in der Berichtsperiode 161,4 (79,3) Mio CHF. Die Abschluss- und Verwaltungskosten erhöhten sich infolge des Volumenzuwachses auf 26,7 (21,6) Mio CHF. Das versicherungstechnische Ergebnis im Lebengeschäft sank auf 10,0 (17,8) Mio CHF.
Im Nichtleben-Geschäft stiegen die Prämieneinnahmen um 1,3% auf 332,9 (328,8) Mio CHF. Dabei habe bei den Privatversicherungen ein Wachstum um 2,5% erreicht werden können, was vor allem auf die Markteinführung der Produktpalette "Home in One" zurückgeführt wird. In der Motorfahrzeug-Versicherung konnte in der Berichtsperiode nach sinkenden Prämien in den Vorjahren wieder ein Wachstum um 1,7% erzielt werden. Die Combined Ratio (netto) stieg ohne Zuweisung an die Spezialreserven auf 87,8 (85%). Inklusive Zuweisung an die Reserven wurden in der Vorjahresperiode 96,9% ausgewiesen. Das versicherungstechnische Ergebnis erreicht 43,1 (35,8) Mio CHF.
Das Finanzergebnis sank auf 13,8 (20,3) Mio CHF. Der Rückgang wird im wesentlichen auf Wechselkursschwankungen zurückgeführt. Nach einer Belastung der technischen Rechnung mit 214,0 Mio CHF in der Vorjahresperiode trug das Finanzergebnis im ersten Halbjahr 30,0 Mio CHF bei.
Der Solvabilitätsgrad der Gruppe erreicht 288%. Das Eigenkapital wird mit 813,5 (31.12.2009: 760,6) Mio CHF ausgewiesen.
Die Holding weist für die Berichtsperiode einen Gewinn von 20,0 (69,0) Mio CHF aus. Der Rückgang auf Holding-Stufe wird damit erklärt, dass die Vaudoise Allgemeine im Vorjahr noch eine ausserordentliche Dividende von 70 Mio CHF ausgeschüttet hat, während dieses Jahr die Dividende 20 Mio CHF betrug. Vaudoise Leben verzichtete auf die Ausschüttung einer Dividende. Die Eigenmittel der Holding erreichen 276,8 (31.12.2009: 264,2) Mio CHF.
Das Ergebnis im ersten Halbjahr stelle eine solide Grundlage dar, um unter guten Voraussetzungen die zweite Jahreshälfte anzugehen, heisst es weiter. Allerdings dürfte sich das starke Prämienwachstum im zweiten Halbjahr nicht wiederholen. Vor diesem Hintergrund wird ein "sehr gutes" Jahresergebnis erwartet, obwohl das Rekordergebnis des Geschäftsjahres 2009 kaum erreicht werden könne. Auch werde die Entwicklung der Finanzmärkte sowie der Schadenbelastung weiterhin einen bedeutenden Einfluss auf das Ergebnis haben.
rt/ra

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