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CINCINNATI (awp international) - Knauserige Verbraucher, teure Rohstoffe und mächtige Supermarkt-Ketten, die die Preise drücken, machen den Konsumgüter-Herstellern zu schaffen. Die beiden US-amerikanischen Branchenriesen Procter & Gamble und Colgate-Palmolive mussten beide im vergangenen Vierteljahr Gewinnrückgänge hinnehmen. Die Aktien verloren daraufhin am Donnerstag jeweils mehr als zwei Prozent.
Procter & Gamble erwirtschaftete mit Gillette-Rasierern, Wick- Blau- Bonbons oder Duracell-Batterien in seinem zweiten Geschäftsquartal (per Ende Dezember) einen Umsatz von 21,3 Milliarden Dollar (15,5 Mrd Euro) - magere zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn fiel um 28 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte allerdings der Verkauf des Pharmageschäfts die Kasse gefüllt.
Zu den wenigen wirklich gut laufenden Geschäften zählten die Baby- und Körperpflege. P&G stellt unter anderem Pampers-Windeln her. Dagegen brach das Geschäft mit Tiernahrung regelrecht ein. Der Konzern hatte Futter zurückrufen müssen.
Zum US-Multi gehört seit 2003 auch die deutsche Traditionsfirma Wella. Gerade läuft die Schliessung des auf Haarkosmetik spezialisierten Standorts Darmstadt. Die weitaus meisten der etwa 1.000 Beschäftigten werden an die beiden benachbarten Standorte Schwalbach und Kronberg im Taunus umziehen. Dort forschen P&G- Wissenschaftler bereits unter anderem zu Windeln und Zahnbürsten.
Die Nummer eins bei der Zahnpflege ist nach eigenen Angaben der kleinere Rivale Colgate-Palmolive. Bei Zahnpasta liegt der Weltmarkt- Anteil demnach bei satten 44 Prozent, bei Handzahnbürsten sind es fast 32 Prozent. Niemals sei Colgate hier stärker gewesen, sagte Konzernchef Ian Cook.
Geholfen hat es letztlich wenig: Im Schlussquartal sank der Umsatz um knapp drei Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar. Vor allem Lateinamerikaner und Europäer hielten sich zurück. Der Gewinn verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent auf 624 Millionen Dollar.
Das Unternehmen will nun kräftig die Werbetrommel rühren. Colgate litt zuletzt auch unter Währungseffekten. Den Grossteil seines Umsatzes macht der Hersteller von Zahnpasta, Geschirrspülmitteln oder Tierfutter im Ausland. Asien mit seinen boomenden Schwellenländern gehörte zu den wenigen Regionen, wo Colgate zum Jahresende deutlich wuchs./das/DP/dc

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