Verhandlungen zur Freilassung der Schweizer Geiseln in Griechenland laufen weiter

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Ein bewaffneter Mann hat am Mittwoch (26.07.) in Griechenland ein Segelschiff mit einer fünfköpfigen Schweizer Familie und dem griechischen Kapitän an Bord in seine Gewalt gebracht. Die Verhandlungen zur Freilassung der Geiseln blieben bislang ergebnislos

Dieser Inhalt wurde am 26. Juli 2000 - 16:32 publiziert

Der Schweizer Konsul in Athen, Hans Peter Jost, sagte der Nachrichtenagentur sda, die Sicherheit der Geiseln habe sowohl für die Schweiz wie auch für die griechischen Behörden erste Priorität.

Das griechische Handelsmarineministerium sei federführend bei den Verhandlungen mit dem Entführer, die fortgesetzt würden.

Die Geiseln werden von einem bewaffneten Mann vor der Halbinsel Peloponnes bei Navplion bedroht. Er war nach griechischen Angaben am frühen Morgen an Bord des Schiffes "Erato" gesprungen, als dieses den Hafen Navplion verliess.

Angaben, wonach der Geiselnehmer verlange, zum marokkanischen Hafen Casablanca gebracht zu werden, wurden nicht bestätigt, sagte Jost. Andere Forderungen seien bislang nicht bekannt.

Bei den fünf Schweizer Geiseln handelt es sich vermutlich um eine Familie, da sie nach griechischen Angaben denselben Nachnamen haben, erklärte Jost weiter. Nach Medienberichten handelt es sich um ein Ehepaar mit drei Kindern.

Das Schiff kreuzte am späten Vormittag etwa eine Seemeile vor der Küste, begleitet von Booten der griechischen Küstenwache. Zur Identität des Geiselnehmers gab es zunächst keine nähere Auskunft. Das Handelsmarineministerium teilte lediglich mit, dass es sich bei dem bewaffneten Mann nicht um einen Griechen handle.

swissinfo und Agenturen

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