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NEW YORK (awp international) - Die Verkaufsverhandlungen der weltweit zweitgrössten Fast-Food-Kette Burger King mit dem Finanzinvestor 3G Capital stecken in der heissen Phase. Mehr als 2,7 Milliarden Dollar sind aufgerufen. Schon an diesem Donnerstagmorgen könnte es zu einem Abschluss kommen, schreibt die "New York Times".
Damit würde ein Unternehmen den Besitzer wechseln, das wie nur wenige für den "American way of life" steht. Vielleicht wird das Lebensgefühl jetzt etwas südamerikanischer: Die Rechnung würden nämlich wohlhabende Brasilianer begleichen, die Hauptgeldgeber von 3G Capital. Unter ihnen ist Milliardär Jorge Paulo Lemann, Nummer 48 auf der Forbes-Liste der Superreichen mit einem geschätzten Vermögen von 11,5 Milliarden US-Dollar.
Als erste Informationen zu den Verkaufsverhandlungen am Mittwoch durchsickerten, war die Aktie von Burger King bereits um 15 Prozent hochgeschnellt. Am Ende dürfte der Preisaufschlag bei um die 20 Prozent liegen. Einigen muss sich 3G Capital vor allem mit drei anderen Finanzinvestoren: TPG, Bain Capital und Goldman Sachs . Sie besitzen zusammen rund ein Drittel am Burger-Brater mit seinem rund 12.000 Schnellrestaurants in 75 Ländern.
Bis 2006 besassen sie die Kette komplett, dann brachten sie den Grossteil an die Börse. Doch die Aktie dümpelt vor sich hin. Das Geschäft lief für Burger King zuletzt deutlich schlechter als für den viel grösseren Rivalen McDonald's. Der Nummer eins der Burger- Branche gelang unter anderem ein Erfolg mit seinen Kaffee- und Kuchen-Angeboten, mit denen das Unternehmen aus der Fast-Food-Nische ausbrach.
3G Capital hatte sich schon einmal in der Fast-Food-Branche engagiert - bei der Nummer drei, Wendy's. Bei dem Finanzinvestor mit Sitz in New York arbeitet der frisch gebackene Ehemann von Chelsea Clinton, der Investmentbanker Marc Mezvinsky. Dabei sei doch Schwiegervater und Ex-Präsident Bill Clinton der grösste Fan des "Big Mac" von McDonald's, merkte ein Autor des "Wall Street Journal" augenzwinkernd in seinem Blog an./das/so/DP/wiz

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