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(Meldung ergänzt um weitere Angaben)
MÜNCHEN/HANNOVER (awp international) - Die grossen Versicherer können die Schäden durch das Hochwasser an Neisse und Spree noch nicht konkret abschätzen. Weder bei Europas grösstem Versicherer Allianz noch bei den Rückversicherern Munich Re und Hannover Rück lagen am Montag Zahlen vor. "Eine gute Einschätzung ist frühestens in einigen Tagen, vielleicht auch erst in einigen Wochen möglich", sagte ein Munich-Re- Sprecher am Montag der Nachrichtenagentur dpa in München. Dafür müsse sich zunächst das Hochwasser wieder vollständig zurückgezogen haben.
Ähnlich äusserte sich die Allianz. Erst wenn das Wasser wieder verschwunden sei, könnten die Regulierer die Schäden besichtigen, erklärte das Unternehmen. Das sei derzeit nur im Bereich Chemnitz der Fall, dort habe der Schadenaussendienst bereits die Arbeit aufgenommen. Betroffenen riet die Allianz, schnellstmöglich ihren Versicherungsvertreter zu informieren. Ausserdem könnten Allianz- Kunden unter den Rufnummern 01802-100.107 (Gebäude und Hausrat) und 01802-100.102 (Fahrzeuge) ihre Schäden melden.
Beim schlimmsten Hochwasser seit 2002 waren am Wochenende im Dreiländereck Deutschland-Tschechien-Polen mindestens neun Menschen ertrunken. Die reissenden Fluten hinterliessen erhebliche Zerstörungen. Am Montag bahnte sich das Hochwasser seinen Weg von Sachsen in Richtung Brandenburg. Heftiger Regen hatte am Wochenende auch in Bayern Strassen überschwemmt und Flüsse über die Ufer treten lassen.
Bei dem Jahrhunderthochwasser 2002 waren in Mittel- und Osteuropa rund 400 Menschen durch verheerende Überschwemmungen ums Leben gekommen, Hunderttausende verloren ihr Hab und Gut. In Deutschland waren damals nach Allianz-Angaben rund 340.000 Menschen durch die Wassermassen betroffen, besonders in Sachsen und Sachsen-Anhalt wurden ganze Dörfer überflutet. Die Allianz kostete das Hochwasser 2002 rund 800 Millionen Euro. Insgesamt bezahlten die Versicherer rund 1,8 Milliarden Euro, den volkswirtschaftlichen Schaden durch das Hochwasser 2002 bezifferte die Allianz auf 11 Milliarden Euro./csc/DP/she

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