Verstärkte Massnahmen gegen Masernepidemie

Zur Bekämpfung der derzeitigen Masernepidemie in der Schweiz raten die Gesundheitsbehörden zu einer Durchimpfung der Bevölkerung.

Dieser Inhalt wurde am 29. März 2008 - 11:17 publiziert

Die Gesundheitsbehörden der Schweiz verstärken die Massnahmen gegen die Masernepidemie: Im Vordergrund stehen Impfungen von Kindern und Nachholimpfungen für Erwachsene unter 45 Jahren. Die Durchimpfung bei Kleinkindern soll von 86 auf 95 Prozent erhöht werden.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Schweizerische Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) und die Vereinigung der Kantonsärzte und Kantonsärztinnen der Schweiz (VKS) wenden sich in einer gemeinsamen Mitteilung vom Freitag an die Ärzte. Diese sollen den Impfstatus ihrer Patienten überprüfen und gegebenenfalls eine Nachholimpfung vorschlagen.

Die Schweiz erlebe seit 16 Monaten die grösste Masernepidemie seit Einführung der Meldepflicht für diese Krankheit 1999, heisst es in der Medienmitteilung.

Von November 2006 bis Ende März 2008 wurden beinahe 2000 Fälle gemeldet. Kinder von 5 bis 9 Jahren waren von der Epidemie am meisten betroffen.

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