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HEIDENHEIM/INGOLSTADT (awp international) - Der Heidenheimer Anlagenbauer Voith kooperiert beim zukunftsträchtigen Leichtbau in der Autoindustrie mit Audi . Nach anderen Autobauern schliesst auch die VW-Tochter eine Entwicklungspartnerschaft. Vertreter von Voith und dem Ingolstädter Konzern unterzeichneten am Mittwoch eine entsprechende Absichtserklärung, wie beide Unternehmen mitteilten.
Im Mittelpunkt der geplanten langfristigen Zusammenarbeit sollen die Weiterentwicklung und die hochautomatisierte Herstellung faserverstärkter Werkstoffe stehen. Zudem sollten neue High-Tech-Materialien entwickelt werden. Audi-Chef Rupert Stadler sagte, der Autobauer wolle die Vorteile der Leichtbaukunststoffe auch für die Grossserie nutzen.
Voith beschäftigt sich nach Unternehmensangaben seit Jahren intensiv mit dem Einsatz von CFK - carbonfaserverstärkten Kunststoffen - im industriellen Anlagenbau. Dieses Wissen solle nun im Autobau zum Tragen kommen. Leichtbau gilt als eines der wichtigsten Zukunftsthemen in der Automobilindustrie, weil Autos deutlich leichter werden und damit Spritverbrauch und CO2-Emissionen gesenkt werden.
Auch Daimler und BMW haben bereits Allianzen mit spezialisierten Unternehmen geschlossen. Daimler hatte erst Ende Januar mitgeteilt, künftig in einem Gemeinschaftsunternehmen gemeinsam mit dem japanischen Kohlefaserspezialisten Toray Leichtbauteile für seine Autos zu fertigen. Der Münchner Konkurrent BMW arbeitet beim Thema Leichtbau mit der SGL Group Group zusammen. Volkswagen hatte Ende Januar im Golf-Emirat Katar ein Ein-Liter-Auto vorgestellt, das mit Hybridantrieb und Carbonfaser-Karrosserie ausgestattet ist. VW erwägt ab 2013 eine kleine Serienproduktion./hoe/DP/stw

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