Vor-Absprachen bei UMTS-Auktion dementiert

Die Deutsche Telekom und Tele Danmark, Hauptaktionärin von Sunrise/diAx, haben im Vorfeld der UMTS-Auktion in der Schweiz keinerlei Gespräche geführt. Das ist die Antwort von Tele Danmark auf eine entsprechende Anfrage des Bundesamtes für Kommunikation.

Dieser Inhalt wurde am 11. Januar 2001 - 15:22 publiziert

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hatte Sunrise/diAx und den dänischen Hauptaktionär in der letzten Woche aufgefordert, möglichst rasch Auskunft zu den Gerüchten über einen Einstieg der Deutschen Telekom bei Tele Danmark zu geben.

Der Antwortbrief werde noch am Freitag an das Bakom verschickt, sagte Tele-Danmark-Sprecher Max Stougaard am Donnerstag (11.01.) auf Anfrage. Darin stehe, dass weder vor noch nach der UMTS-Auktion Gespräche mit der Deutschen Telekom geführt worden seien.

Mit Absprachen im Vorfeld der Versteigerung der Schweizer UMTS-Konzessionen vom vergangenen November hätten die Telekom-Unternehmen gegen die Auktionsregeln verstossen, für deren Einhaltung das Bakom verantwortlich ist. Im schlimmsten Fall könnte die UMTS-Konzession der diAx-Tochter dSpeed entzogen werden.

Die Dänen investierten gut 3,5 Mrd. Franken für die Mehrheit von Sunrise und diAx. Die Deutsche Telekom hatte sich auch im Rennen um die tschechische Telefongesellschaft Ceske RadioKommunikace zu Gunsten der Dänen zurückgezogen. Die beiden Fälle lassen laut Branchenkennern Absprachen vermuten.

swissinfo und Agenturen

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