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Vorort und wf wollen Mitte September fusionieren

Der Spitzenverband von Industrie und Handel (Vorort) und die Gesellschaft zur Förderung der schweizerischen Wirtschaft (wf) wollen im September fusionieren. Am Dienstag (04.07.) haben die Delegierten beider Verbände ihre Zustimmung dazu gegeben.

Dieser Inhalt wurde am 04. Juli 2000 - 15:12 publiziert

Auch wenn der Schweizerische Arbeitgeberverband nicht wie ursprünglich vorgesehen mit von der Partie ist, entsteht durch die Fusion von Vorort und wf ein Wirtschafts-Superverband. Unter dem neuen Dachverband wird ein grosser Teil der Schweizer Wirtschaft direkt oder indirekt zusammengefasst.

Fusion am "Tag der Wirtschaft"

Der neue Dachverband soll am Tag der Wirtschaft, am 15. September, in Lausanne gegründet werden, teilten Vorort und wf am Dienstag mit. Dann soll auch der Name bekannt gegeben werden, sagte wf-Medienchef Urs Rellstab auf Anfrage. Mitte September werden die Mitglieder der beiden Verbände über die Fusion beschliessen.

Direktor des Dachverbandes soll Vorort-Direktor Rudolf Ramsauer werden. Er leitet bereits seit dem Ausscheiden des bisherigen wf- Direktors Matthias Kummer Ende April die Geschäfte der wf.

Bis zur vollständigen Fusion und bis zur rechtlichen Auflösung der beiden Partnerverbände bestehe eine Übergangsfrist bis 2002, erklärte Rellstab. Zu einem Stellenabbau werde es durch die Fusion nicht kommen.

Mitgliederbasis verbreitern

Der gemeinsame Dachverband soll gemäss Vorort und wf die Effizienz und Schlagfertigkeit der heutigen Organisationen erhöhen und die Stimme der Wirtschaft in der Politik stärken. Ziel sei auch, mit der Verbreiterung der Mitgliederbasis neue Branchen zu repräsentieren. Neue Mitglieder könnten etwa aus dem Bereich Informatik stammen, sagte Rellstab.

Vor einem Jahr war die Idee eines Zusammenschlusses der drei grossen Wirtschaftsverbände der Schweiz - des Vorortes, der wf und des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes - zu einem "Haus der Wirtschaft" lanciert worden. Im September aber hatte der Arbeitgeberverband die Fusion mit den zwei anderen Verbänden zurückgewiesen.

swissinfo und Agenturen

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