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(Meldung durchgehend ergänzt. Im vorletzten Abschnitt wurde die Prognose für das Ertragswachstum 2010 korrigiert: Sie beträgt korrekt 15 bis 20%.)
Zürich (awp) - Die VZ Holding AG hat im ersten Halbjahr 2010 den Gewinn um 51% auf 23,1 Mio CHF steigern können. Allerdings war die Vergleichsperiode des Vorjahres noch durch die Finanzkrise beeinträchtigt gewesen. Für das Gesamtjahr 2010 zeigt sich der Finanzdienstleister aber zuversichtlich und erwartet eine Gewinnzunahme von über 20%.
Die Erträge stiegen in den ersten sechs Monaten des Jahres um 25% auf 63,9 Mio CHF, wie die VZ Holding am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsaufwand erhöhte sich um 9% auf 33,9 Mio CHF. Dabei erhöhten sich die Personalkosten um 10% während die Sachkosten unterdurchschnittlich um 6% zunahmen. Das Betriebsergebnis (EBITDA) nahm um 50% auf 30,0 Mio CHF zu.
Seit der Aufhebung des Anstellungsstopps seien 38 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, womit die VZ Holding derzeit 456 Mitarbeitende beschäftigt, schreibt der Finanzdienstleister. Damit könne die wachsende Nachfrage auch in den kommenden Monaten bewältigt werden.
Im Privatkundengeschäft erhöhten sich die Erträge laut Mitteilung um 28% auf 57,8 Mio CHF. Das Unternehmen konnte 3'140 Kundinnen und Kunden (+23%) beraten. Dabei sei es verstärkt um die Optimierung von Geldanlagen gegangen. Bei den Verwaltungsdienstleistungen seien rund 1'000 Neukunden dazugekommen, von denen die meisten der VZ ein Vermögensverwaltungsmandat ausgestellt hätten.
Der Netto-Neugeldzufluss betrug 595 (VJ 410) Mio CHF. Dagegen beliefen sich die Werteinbussen aufgrund tieferer Aktienkurse auf 107 Mio CHF. Die Assets under Management legten unter dem Strich per Mitte 2010 auf 7'205 Mio CHF zu nach 6'717 Mio CHF zum Jahresende 2009.
Im Firmensegment resultierte dagegen lediglich ein Ertragswachstum von knapp 3% auf 6,1 Mio CHF. Hier mache sich noch die konjunkturelle Baisse bemerkbar, kommentiert die VZ Holding. Da die Kosten mit einem Plus von 10% stärker stiegen, verschlechterte sich das Segment-Ergebnis. Die VZ Holding hat hier Massnahmen zur Kosteneinsparung eingeleitet.
Die Bilanzsumme der Gruppe überschritt Mitte Jahr die Milliardengrenze und erreichte per 30.6. 2010 die Summe von 1,001 Mrd (31.12.2009: 875,5 Mio) CHF. Die Zunahme war vor allem auf höhere Kundeneinlangen bei der VZ Depotbank sowie auf eine Verstärkung der Eigenmittel zurückzuführen. Der Anteil der Eigenmittel an der Bilanzsumme beträgt 14,1%. Die Kernkapitalquote (Tier 1) liegt bei 19,2%.
Mit den vorgelegten Zahlen hat die VZ Holding die Markterwartungen übertroffen. Von AWP befragte Analysten rechneten im Durchschnitt mit einem Betriebsertrag von 61,4 Mio, einem EBITDA von 28,6 Mio und einem Reingewinn von 22,4 Mio CHF. Der Konsens für die verwalteten Kundengelder lag bei 6'994 Mio CHF.
Für das Gesamtjahr 2010 bestätigt der Finanzdienstleister die im Frühling mitgeteilten Wachstumsziele. Beim Ausbleiben von Verwerfungen an den Finanzmärkten könne der Ertrag damit gegenüber 2009 um 15 bis 20% höher ausfallen. Den Personalaufwand sieht die VZ Holding im Gesamtjahr um 10 bis 15% höher, während der übrige Betriebsaufwand um 6 bis 10% ansteigen soll. Dank dem langsameren Kostenwachstum dürfte der Gewinn sogar um über 20% ansteigen.
Wie geplant will die VZ Holding ihr Filialnetz in der Schweiz und in Deutschland Ende 2010/Anfang 2011 weiter ausbauen, heisst es weiter.
tp/gab

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