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MÜNCHEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern und Halbleiter-Zulieferer Wacker Chemie hat das vergangene Jahr wie erwartet mit Rekordwerten abgeschlossen. Als Gründe nannte das Unternehmen die rasche Erholung der Wirtschaft vom Krisen-Tief und die robuste Nachfrage in der Solarindustrie. Wie der MDax -Konzern am Montag in München mitteilte, kletterte der Gewinn 2010 auf etwa 495 Millionen Euro. Hohe Abschreibungen und Umbaukosten hatten 2009 noch zu einem Verlust von 75 Millionen Euro geführt.
Nach den vorläufigen Angaben legte der Umsatz 2010 um 28 Prozent auf 4,75 Milliarden Euro zu. Gleich zweimal hatte Wacker seine Prognose im vergangenen Jahr angehoben. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verdoppelte sich mit 1,19 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr nahezu. Auch für das laufende Jahr zeigten sich die Münchner optimistisch.
"Die Nachfrage unserer Kunden nach unseren Produkten ist anhaltend hoch", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl laut Mitteilung. Auch der Start in das neue Jahr sei "gut". Die Geschäfte entwickelten sich "weiter positiv". Die Auswirkungen der Krise habe der Konzern insgesamt schneller als erwartet hinter sich gelassen.
Grund für den Umsatzsprung 2010 seien vor allem stark gestiegene Absatzmengen wegen der hohen Kundennachfrage. Der Ergebnisschub gehe zudem auf eine höhere Auslastung der Produktionskapazitäten zurück. Mit seinen vorläufigen Kennzahlen traf der Konzern die Erwartungen der von dpa-AFX befragten Experten weitgehend. Wegen Sonderlasten blieb der Gewinn allerdings etwas hinter den Erwartungen zurück. Wacker-Aktien sanken vorbörslich um 1,50 Prozent auf 131,50 Euro. Ein Händler sprach von einer starken Nachfrage.
Auch im vierten Quartal sei die Nachfrage auf einem hohen Niveau geblieben, hiess es weiter. Allerdings sank der Umsatz im Vergleich zum Vorquartal durch die üblichen saisonalen Effekte vor allem im Baugeschäft etwas. Das Chemiegeschäft wurde allerdings per Saldo durch Rückstellungen aus erwarteten künftigen Verlusten aus dem Silicon-Geschäft in China belastet. Diese Belastungen wurden durch Verkaufserlöse an einer Beteiligung in den USA nur zu einem kleinen Teil aufgefangen.
Noch deutlich stärker als das Chemiegeschäft legte das Halbleitergeschäft im vierten Quartal zu. Gründe waren höhere Absatzmengen und zum Teil auch höhere Preise. Anhaltend robust zeigte sich auch das Geschäft mit polykristallinem Reinstsilicium. Insgesamt seien 2010 gut 30.000 Tonnen polykristallines Reinstsilicium hergestellt und verkauft worden./jha/mne/tw

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