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Wallis bedankt sich für Unwetter-Hilfe

Seit Sammelbeginn gingen bei der "Glückskette" mehr als eine Million Telefonanrufe ein. Keystone

Zwei Monate nach den verheerenden Unwettern hat sich der Kanton Wallis am Samstag (16.12.) in Brig offiziell bei der Bevölkerung für die Solidarität bedankt. Die "Glückskette" sammelte mehr als 70 Mio. Franken für den Kanton.

Dieser Inhalt wurde am 16. Dezember 2000 - 17:03 publiziert

Dieses Sammelergebnis sei das höchste in der Geschichte, sagte "Glückskette"-Direktor Félix Bollman. Seit Sammelbeginn am 20. Oktober gingen bei der Organisation mehr als eine Million Telefonanrufe und 650'000 Einzahlungsscheine ein.

Spenden flossen aus allen Teilen der Schweiz, aber auch aus Ländern Europas, Amerikas und Asiens. Der Walliser Regierungspräsident Jean-René Fournier sagte, diese Gesten zeigten, dass alle zu einer Familie gehörten - zur Familie der Menschen guten Willens.

Die Gemeinde-Präsidenten der vom Unwetter am stärksten verwüsteten Gemeinwesen drückten ihre tiefe Dankbarkeit für die "unverzichtbare Hilfe" aus.

Besuch in Gondo

Stellvertretend für die 130'000 Spenderinnen und Spender nahmen 13 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Dankesfeier teil. Jeder einzelne von ihnen erklärte in eigenen Worten, weshalb und wie sie oder er geholfen hat.

Von Brig aus begaben sich die Versammelten nach Gondo, wo sie von rund 30 zurückgekehrten Bewohnerinnen und Bewohnern willkommen geheissen wurden. Vor der Katastrophe lebten 162 Menschen in Gondo.

Bilanz der Unwetter-Katastrophe

Das Wochenende vom 14. und 15. Oktober bleibt in den Erinnerungen des Wallis ein schwarzes. 16 Menschen kamen ums Leben, drei von ihnen werden immer noch vermisst. Die Jahrhundertflut der Rhone bedingte die Evakuierung von 3'000 Personen. Die Schäden übersteigen eine halbe Milliarde Franken.

swissinfo und Agenturen

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