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Walliser Schriftsteller Maurice Métral gestorben

Maurice Métral (links) bei der Entgegennahme des Ordens der französischen Ehrenlegion durch den französischen Botschafter André Gadaud im Jahre 1999.

(Keystone)

Der Walliser Schriftsteller Maurice Métral ist am Sonntag (14.01.) in seinem 72. Altersjahr gestorben. Métral erlag an seinem Wohnort Grimisuat VS einem Herzanfall, wie dessen Sohn mitteilte.

Der französischsprachige Schriftsteller, der 1999 mit dem Orden der französischen Ehrenlegion ausgezeichnet wurde, verfasste rund fünfzig Romane, mehrere Essays, Erzählungen und Theaterstücke, insgesamt rund 70 Werke.

Métral publizierte 1956/57 seine beiden ersten Romane, «Le Chemin des Larmes» und «Les Yeux crevés». Weitere Werke waren etwa «L'avalanche» (1966), «Les hauts cimetières» (1970), «La solitaire» (1972), «L'enfant refusé» (1973) oder «L'étrangère» (1984).

Métrals Schaffen wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. 1984 machte ihn der damalige Kulturminister Jack Lang zum «Chevalier de l'ordre des arts et des lettres «. 1985 erhielt er in Paris einen Literaturpreis für «L'Etrangère». 1992 wurde er als erster Schweizer von der «Académie française» mit der roten Medaille der Frankophonie ausgezeichnet.

Autodidakt

Maurice Métral kam am 5. April 1929 in Grône VS zur Welt. Ursprünglich Polier und Vorarbeiter bildete er sich autodidaktisch zum Französischlehrer aus. Danach arbeitete er als Journalist für verschiedene Walliser Zeitungen und als Walliser Korrespondent für das Westschweizer Fernsehen TSR. Seit 1970 betätigte er sich als Schriftsteller.

Seine Popularität in der Westschweiz beruhe auf seinem «einfachen Stil, der geschickten aber linearen Erzählweise sowie der treffenden, wenn auch etwas groben psychologischen Zeichnung seiner Figuren aus dem Volk», charakterisiert das «Schweizer Lexikon» Métrals Schaffen.

swissinfo und Agenturen

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